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Audi Q7 kommt nicht als Hybridmodell

Laut dpa wird Audi seinen Geländewagen Q7 nicht mit einem Hybrid-Antrieb ausstatten. Ursprünglich sollte der Hybrid-Q7 noch in diesem Jahr auf den US-Markt kommen. Mit dem Hightech-Wagen wollten die Audi-Ingenieure demonstrieren, dass sie die neue Antriebstechnik beherrschen, mit dem auch die Wettbewerber im hart umkämpften Markt punkten. Hintergrund der wenig prestigeträchtigen Kehrtwende soll die aktuelle Marktsituation sein: Mit den erwarteten Verkaufszahlen von weniger als 100 Fahrzeugen hätte sich das Projekt nicht gerechnet. Außerdem würde der Hybrid-Q7 dem geplanten 3,0-Liter-TDI-Bruder Konkurrenz machen. Das Unternehmen steige aber trotzdem nicht aus den Hybrid-Projekten aus und arbeite weiter zusammen mit Porsche, VW und anderen an der Entwicklung solcher Antriebe, betonte der Sprecher Udo Rügheimer. Man wolle die derzeit üblichen Nickel-Metall-Hybrid-Batterien überspringen und gleich mit den modernen Lithium-Ionen-Batterien einsteigen, heißt es bei Audi. Diese leichteren und leistungsfähigeren Akkus sollen ab 2010 oder 2011 im kleineren Q5 eingesetzt werden.

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ADAC: David gegen Goliath – Sicherheitsfairness dringend notwendig

Im ersten Halbjahr 2008 nahm nach Auskunft des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg die Zahl der Neuzulassungen im Kleinstwagen-Segment im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent überdurchschnittlich zu.

Deshalb hat der ADAC vor kurzem einen Kompatibilitätscrash durchgeführt, um Autoindustrie und Politik wach zu rütteln und um mehr Sicherheitsfairness zu erreichen.

Ein kleiner Fiat 500, als sicherstes Auto seiner Klasse, mit 5 Sternen beim EuroNCAP-Crashtest ausgezeichnet, trat gegen einen Audi Q7 an.

Das Ergebnis ist schockierend: Ein sogar lebensbedrohliches Verletzungsrisiko im Kleinwagen ist nicht auszuschließen. Das Risiko im Audi Q7 liegt dagegen für alle Passagiere auf einem eher geringen Niveau.

Der Grund für das schlechte Abschneiden des Fiat liegt natürlich in der mehr als doppelt so großen Masse des Q7. Doch ganz hilflos, wie die Autoindustrie oft tut, sind die Entwicklungsingenieure von SUVs nicht. Mit konstruktiven Maßnahmen wäre nämlich ein Partnerschutz möglich, bei dem das größere Fahrzeug dem kleineren hilft, die auftretende Gesamtenergie abzubauen. Ein zusätzlicher zweiter und dritter Lastpfad würde die auftretende Energie noch besser abbauen und den Q7 weniger aggressiv machen. Eine solche Verbesserung käme auch den Audi-Insassen zugute. Denn nicht immer ist der Gegner ein Kleinwagen.

Das gilt natürlich nicht nur für den Audi, sondern für alle SUV-Hersteller.

Deshalb ist neben dem Aspekt Spritsparen, die Sicherheitsfairness zwischen kleinen und großen Fahrzeugen auch in der gesellschaftspolitischen und verkehrspolitischen Diskussion unbedingt zu berücksichtigen.

Aber auch an den Gesetzgeber appelliert der Club. Er sollte im Rahmen des Zulassungsverfahrens die Anforderungen für den Partnerschutz verschärfen und ergänzende Partnerschutz-Crashtests einführen.

Mehr Informationen dazu.

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Ford Fiesta Econetic vorgestellt

Der in Köln produzierte Kleinwagen begnügt sich laut Hersteller mit einem kombinierten Kraftstoffverbrauch von 3,7 Litern Diesel/100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 98 g/km entspricht. Das Sparmodell soll Ende des Jahres zeitgleich auf den englischen und deutschen Markt rollen.
Die niedrigen Emissionen und der geringe Verbrauch basieren auf umfangreichen Detailmodifikationen. Die Aerodynamik des drei- und fünftürig erhältlichen Modells profitiert von einer tiefergelegten Karosserie und speziellen Deflektoren im Heckbereich. Der 1,6 Liter Vierzylinder mit 90 PS wurde modifiziert. Leichtlaufreifen verringern den Rollwiderstand und ein besonderes Getriebeöl reduziert laut Hersteller die innere Reibung des Getriebes, das sich zudem durch eine längere, Drehzahl senkende Gesamtübersetzung auszeichnet.

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Grüner Rekord von Nissan

Der japanische Automobilhersteller schickte Mitte Juli ein „grünes“ Fahrzeug auf die Nürburgring-Nordschleife. Mit dem Nissan X-TRAIL FCV (Fuel Cell Vehicle) kam ein Automobil zum Einsatz, bei dem Wasser eine übergeordnete Rolle spielt. Weil das umweltfreundliche Zukunftsauto seine Antriebsenergie aus einer Brennstoffzelle gewinnt, entsteht bei einer chemischen Reaktion aus Wasserstoff und Sauerstoff Strom, der die Elektromotoren antreibt. Einziges Nebenprodukt des sonst völlig abgasfreien Fahrzeugs ist Wasser.

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Peugeot reduziert den CO2-Ausstoß

Peugeot bietet inzwischen 16 Modelle mit CO2-Ausstoß von maximal 130 g/km an. Durch Feinschliff am Motormanagement und der Aerodynamik konnten diese Werte erreicht werden. So bietet beispielsweise der Peugeot 107 mit nur 108 g/km den niedrigsten CO2-Ausstoß in der gesamten Modellpalette. Knapp dahinter folgt der 206 HDi éco 70 mit einem Wert von 112 g/km.
Verbessert haben sich auch die Werte für den 207. Sowohl der 207 HDi FAP 90 mit 66 kW (90 PS) als auch der 207 HDi FAP 110 mit 80 kW (109 PS) verbuchen einen CO2-Ausstoß von 120 g/km. Weitere Informationen hier.

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Die Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe AG unterstützt alternative Antriebe

Die Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe AG (BDK) ist seit Juni 2008 Partner der Initiative Autogas-Wald in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) und der Stiftung Unternehmen Wald. Für jede Umrüstung auf Autogas und jedes Fahrzeug mit einem alternativen Antrieb – finanziert über die BDK – hat sich die Bank verpflichtet, 2,- Euro an den DVFG für Anpflanzung zu spenden.
Interessierte Kunden können sich auf der Homepage der BDK über alternative Antriebe und die Umrüstung auf Autogas informieren.

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Tipps zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs

Die konstant hohen und ständig noch steigenden Spritpreise reißen derzeit tiefe Löcher ins Budget. Doch ein Bleifuß ist kein Schicksal. „Durch vorausschauende Fahrweise kann jeder Autofahrer ohne Zeitverlust bis zu 25 Prozent Kraftstoff sparen”.

Tüv Rheinland hat deshalb etliche, leicht umsetzbare  Spritspartipps zusammengetragen. Vorausschauende Fahrweise senkt den Verbrauch um bis zu 25 Prozent, bei rund 2000 Umdrehungen hoch schalten, vor Ampeln und im Stau Motor abschalten, Energiefresser wie die Klimaanlage möglichst sinnvoll einsetzen und kein unnötiger Ballast sind nur einige davon. Mehr.

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Verkehrspolitik statt Autopolitik

Bund Naturschutz/BUND kritisieren CSU-Forderungen zur Pendlerpauschale und Lobbyarbeit für Spritfresser als ökologisches Harakiri und Griff in die verkehrspolitische Mottenkiste.

Bei steigenden Verkehrskosten hilft nicht die Wiedereinführung der Pendlerpauschale, sondern der Bau von verkehrsarmen Siedlungsstrukturen und der Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Nur so kann bezahlbare Mobilität nachhaltig gesichert werden.  Weitere Infos hier.


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Umweltpreis an kreative Mitarbeiter von Volkswagen

Mitarbeiter-Auszeichnung bei Volkswagen

Mit der Verleihung des internen Umweltpreises am 15. Juli 2008 zeichnet Volkswagen bereits zum fünften Mal Mitarbeiter aus, die sich in besonderer Weise und mit viel Kreativität für den Umweltschutz engagiert haben. Preise wurden für den Bereich Produktion und für den Bereich Produkt vergeben.

Um den internen Umweltpreis konnten sich alle europäischen Mitarbeiter der Marken Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge, der Volkswagen Sachsen GmbH sowie Abteilungen, die am Standort Wolfsburg Konzernfunktionen wahrnehmen, bewerben. Es konnten Vorschläge eingereicht werden, die sich mit dem Einsatz neuer Verfahren, Materialien und Produkte beschäftigen und sich in der Praxis bereits bewährt haben.

Wegen der positiven Resonanz wird der Interne Umweltpreis nicht wie bisher im zweijährigen Turnus, sondern seit diesem Jahr jährlich ausgeschrieben.

Der erste Preis geht in diesem Jahr im Bereich Produktion an den Standort Pamplona in Spanien. Dort hat Pablo Romero Zalba, Mitarbeiter im Karosseriebau in Eigeninitiative eine Vorrichtung zur Nutzung von Restmengen eines Klebers, der in Fässern transportiert wird, entwickelt und gebaut. Dadurch können Ressourcen eingespart und 5800 kg Sondermüll pro Jahr vermieden werden.

Die Idee von Holger Jerzewski aus Braunschweig, Kolbenstangen, die blau anlaufen und dadurch nicht mehr verwendbar sind, zukünftig nicht zu verschrotten, sondern mit einem lösemittelfreien Kaltreiniger zu behandeln, wird mit dem zweiten Platz geehrt. Die erzielten Einsparungen dieser simplen Methode belaufen sich im Jahr auf circa 120.000 Euro.

Auf den dritten Platz wurden Andreas Kwiecinski und Holger Eigenbrod aus Kassel gewählt, die in der Härterei beschäftigt sind und für die Wartung und Instandhaltung der Härtereiöfen zuständig sind. Durch eine optimierte Isolation und die Verwendung eines dickeren Isolationsmaterials kann durch die damit einhergehende Brennraumverkleinerung der Erdgasverbrauch in den Öfen enorm reduziert werden. Die CO2-Emissionen lassen sich ebenfalls auf diese Weise mindern.

Für den Produkt-Bereich wurde der erste Preis an Matthias Leifheit, VW Individual, Jörg Worm, Uwe Behlendorf und Christian Eigen für die Entwicklung des Erdgasfahrzeuges Passat TSI-CNG vergeben. Diese Mitarbeiter haben mit einem hohen Maß an Eigeninitiative, die weit über den Arbeitsauftrag hinausging, ein Antriebskonzept als Kombination eines aufgeladenen Motors mit Erdgas entwickelt. Mit der Twincharger-Technik hat Volkswagen eine einzigartige Ausgangsposition zur Realisierung eines verbrauchs – und fahrleistungsoptimierten CNG-Erdgasmotors. Darüber hinaus sorgt die große Gewichtseinsparung durch dünnwandige Gastanks für eine CO2-Emission des Fahrzeuges von 129 g/km. Dieser geringe Wert trägt zur CO2-Flottenminderung bei.

Der zweite Platz geht an Steffen Hunkert und sein Team aus der Dieselmotorenentwicklung, die durch intelligente Motorsteuerung den Gesamtkompromiss zwischen Leistung, Verbrauch und Emissionen zugunsten eines geringen Kraftstoffverbrauches optimiert haben. Die Motorapplikation wurde zuerst beim Polo, Passat und Audi A3 angewendet, dann auch bei allen weiteren BlueMotion-Modellen. Diese Abstimmarbeiten ergänzten die Fahrzeugmaßnahmen wie Fahrwider­stands­­absenkung und Verlängerung der Getriebeübersetzung zu einem erfolgreichen Gesamtkonzept.

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Elektroautos für Portugal ab 2011

Die Renault-Nissan Allianz und die portugiesische Regierung haben am 9. Juli in Lissabon ein Abkommen zur Förderung der emissionsfreien Mobilität in dem südeuropäischen Land unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Allianz in Portugal ab 2011 Serienfahrzeuge mit reinem Elektroantrieb vertreiben wird.
Die portugiesische Regierung will im Gegenzug prüfen, welche Bedingungen notwendig sind, damit emissionsfreie Fahrzeuge für Kunden attraktiv werden. Und welche Infrastruktur und Partnerorganisationen aufgebaut werden müssen, damit sich ein landesweites Netz von Ladestationen etablieren kann. Und, um das Bewusstsein für Elektrofahrzeuge zu verbessern, muss ebenfalls über geeignete Kommunikationsmaßnahmen nachgedacht werden.
Die Vertragsunterzeichnung fand in Gegenwart des portugiesischen Premierministers José Sócrates sowie des Präsidenten und CEO von Nissan und Renault, Carlos Ghosn, statt. „Portugal ist eines der führenden Länder bei erneuerbaren Energien geworden. Durch das Abkommen mit der Renault-Nissan Allianz gelangt Portugal auch auf dem Gebiet der nachhaltigen Mobilität mit emissionsfreien Fahrzeugen in die erste Reihe“, kommentierte Premierminister Sócrates die Vereinbarung. „Die Förderung von Elektroautos wird unsere Abhängigkeit von importiertem Öl verringern und zu einer saubereren Umwelt beitragen“, so Sócrates weiter. „Angesichts der steigenden Ölpreise und der Sorgen um CO2-Emissionen glauben wir, dass die endgültige Lösung für eine nachhaltige Lösung im flächendeckenden Einsatz emissionsfreier Fahrzeuge besteht“, erklärte Carlos Ghosn.

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