Ein grüner Amerikaner in Berlin
Am Dienstag, dem 12. August hat an der Berliner Siegessäule eine kleine Revolution stattgefunden. Ecomobil-Redakteur Andreas Manthey, zuständig für Elektro- und Hybridthemen durfte als einer der ersten in Deutschland den amerikanischen Supersportwagen Tesla-Roadster fahren. In nur 3,9 Sekunden beschleunigt der grüne Bolide von 0 auf 100 km/h, aber kein Auspuffbrüllen, kein Motorgrollen, nur ein leises Summen des Lüftermotors begleitet die Geräusche der Regentropfen auf der Windschutzscheibe. Umso jäher ist der Eindruck dieser sonst nur in Freizeitparks anzutreffenden Beschleunigungsorgien dieses rein elektrischen Zweisitzers.
Ab Frühjahr 2009 will Teslamotors 250 Stück der vollelektrischen Edelsportwagen nach Europa verkaufen, das Stück für 99.000 Euro. 2010 soll er dann bereits ab 89.000 Euro in einer abgespeckten Version erhältlich sein.
Zur Zeit werden 4 Fahrzeuge pro Woche gefertigt, die auf Kaliforniens Straßen ihre Runden drehen. Später soll auch eine Montage in Europa erfolgen. Das Basisfahrzeug kommt sowieso schon von Lotus aus Großbritannien. „Die erste Niederlassung in Deutschland könnte in München angesiedelt werden“, so Aaron Platshon, Teslamotors-Marketingleiter für Europa.
Die nächste Generation steht bei Teslamotors auch schon in den Startlöchern: eine 5-sitzige Limousine, deren Batterie sich in kurzer Zeit austauschen lässt, so der Fahrer dies will. Bereits ab 2010 soll auch dieser elektrische Familiensportwagen nach Deutschland rollen.

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