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Neue Brennstoffzellen von Nissan

Manche tragen es ringförmig, andere bauen es in die Brennstoffzelle ein: Platin. Nicht gerade billig, das Edelmetall. (Nicht nur) deshalb sind auch Brennstoffzellenfahrzeuge (Fuel Cell Vehicle – FCV) bis dato nicht preiswert. Jetzt gelang es der Nissan Motor Co. mit einer Innovation des so genannten Brennstoffzellenstapels (Fuel Cell Stack) nicht nur die Leistungsdichte des Energiewandlers zu verdoppeln sondern auch den Einsatz von Platin, einem Schlüsselmaterial dieser Technologie, zu vermindern. Um 35 Prozent konnten so die Produktionskosten reduziert werden, teilte der japanische Autobauer mit. Der erste Einsatz dieser jüngsten Brennstoffzellen-Generation ist in einer Testflotte Ende 2008 geplant.
Außerdem gelang den Nissan-Ingenieuren eine Verdoppelung der Energiedichte. Bei gleich bleibender Leistung reduziert sich die Größe des Brennstoffzellenstapels um rund ein Drittel. Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde die Nennleistung der jüngsten Generation um etwa das 1,4-fache von 90 kW auf 130 kW gesteigert.

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Nissan auf Elektro-Kurs

Nissan hat die Prototypen eines Elektroautos und eines Elektrohybrids vorgestellt. Beide Fahrzeuge werden mit Energie aus einer Lithium-Ionen-Batterie versorgt. Das japanische Unternehmen will vollkommen elektrisch fahrende Automobile bereits 2010 präsentieren, 2012 soll die weltweite Massenvermarktung starten.
Der Strom getriebene Nissan-Prototyp mit Frontantrieb wird von einem neu entwickelten, 80 kW starken Motor und Inverter angetrieben. Die Batterien sind im Unterboden montiert und beeinträchtigen weder den Passagier- noch den Kofferraum. Das eigenständige, nicht auf einem aktuellen Nissan-Modell basierende Serienfahrzeug wird 2010 vorgestellt.
Der HEV-Prototyp ist mit einem Hybridsystem mit Hinterradantrieb und einem parallel angeordneten Hybrid-Antriebsstrang bestückt, das über zwei Kupplungen verfügt. Dabei ist der Elektromotor über zwei separate Kupplungen mit dem Verbrennungsmotor und dem Getriebe verbunden. Je nach Fahrbedingung wechselt der Elektromotor zwischen den beiden Kupplungen, um die Ausnutzung der Energie zu optimieren und den Kraftstoffverbrauch zu verringern.
Im Stand versorgt die Batterie den Elektromotor mit Strom, um den Leerlauf des Verbrennungsmotors zu vermeiden und Kraftstoff zu sparen. Im normalen Fahrbetrieb liefert der Verbrennungsmotor Energie für den Elektromotor und lädt die Batterie auf. Beim Beschleunigen versorgen sowohl der Verbrennungsmotor als auch die Batterie den Elektromotor mit Energie. Auch die Bremsenergie wird zurück gewonnen und zum Aufladen der Batterie verwendet.

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Jeder 10. Chevi ist Gas getrieben

Chevrolet ist Deutschlands Spitzenreiter bei neu zugelassenen Autos mit Flüssiggas-Antrieb: 1.026 Neuzulassungen mit der Antriebsalternative zählte der VDIK (Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e. V.) in den ersten sieben Monaten des Jahres 2008, soviel wie keine andere Marke in Deutschland.
Flüssiggas als Alternative zu Benzin oder Diesel gibt es bei Chevrolet ab Werk für alle Modelle. In Deutschland wird bereits jeder zehnte Chevrolet mit Flüssiggas (LPG) betrieben. Im täglichen Stadtverkehr bietet sich der kleine Stadtflitzer Matiz (früher Daewoo) an, der mit einem CO2-Ausstoß von 119 g/km bereits als Benziner auf der Umweltliste 2007/2008 des Verkehrsclubs Deutschland steht. Mit LPG-Betrieb kann er den CO2-Ausstoß auf 111g/km verringern. Verstaut wird das Flüssiggas im 36 Liter-Tank in der Reserveradmulde.
„Unsere Verkaufszahlen machen deutlich, dass die Kunden neben einem guten Preis-/Wert-Verhältnis die Umweltverträglichkeit eines Autos als ein wichtiges Kriterium beim Kauf ansehen“, sagte Jürgen Keller, Geschäftsführer von Chevrolet Deutschland zur Spitzenposition. Die LPG-Anlage für den Matiz kostet 2.150 Euro, der Gesamtpreis bleibt damit unter 10.000 Euro.

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Landrover: Mit 133 Euro „freikaufen“?

„Nachhaltige Unternehmenspolitik“ nennt es der Automobilhersteller Land Rover, „verantwortungslose Kfz-Vorliebe kompensieren“ sagt Greenpeace Österreich dazu. Corpus Delicti ist das „CO2-Offset Programm“ des britischen Geländewagenbauers Land Rover. Am Dienstag hatte Land Rover in Wien bei einem Pressegespräch angekündigt, dass das „CO2-Offset-Programm“ ab sofort auch in Österreich eingeführt wird. Land-Rover-Kunden sollen dadurch die künftig zu erwartenden Emissionen ihrer Fahrzeuge finanziell ausgleichen können. Die Zahlung ist „nicht optional“ sondern obligatorisch.

Abhängig vom Neuwert des Modells soll der „Ablass“ zwischen 133 und 241 Euro betragen. „Mit diesem Programm – es ist das erste und größte seiner Art in der Automobilbranche – werden dann alle CO2-Emissionen ausgeglichen, die beim Betrieb des Fahrzeuges während der ersten 75.000 km anfallen“, teilte der Autobauer mit. 2009 will Land Rover Österreich so durch den Verkauf von geschätzten 1.400 Offroadern zirky 250.000 Euro an “Climate Care”, einem Anbieter von Emissionsausgleichsleistungen zahlen können.

 

„Land Rover will seine Kunden glauben machen, dass man für 133 Euro plötzlich mit gutem Gewissen ein Zwei-Tonnen-Auto kaufen kann”, monierte Greenpeace-Sprecher Jurrien Westerhof tags darauf. „Die Durchschnittsemissionen der Marke Land Rover betragen 249 Gramm CO2 pro Kilometer, womit der britische Hersteller von allen europäischen Marken nach Porsche der zweitgrößte Klimasünder ist. Die Emissionen eines durchschnittlichen Land Rover sind rund doppelt so hoch wie der Wert, den Autos 2012 im Schnitt emittieren sollen“. Zudem, so Greenpeace, präsentiere sich die Marke gern als Auto für Abenteurer, erreiche „in Österreich ihre größte Dichte aber vermutlich in der Wiener Innenstadt“. Land Rover wolle mit seiner Aktion vermitteln, „dass man seine verantwortungslose Kfz-Vorliebe mit nur 133 Euro kompensieren“ könne.

 

2006 hatte Land Rover sein Programm mit CO2-Ausgleichsmaßnahmen in Großbritannien gestartet, um die durch die Fertigung in den Land Rover-Werken verursachten Emissionen zu reduzieren, und auch dort den Kunden den Emissions-Ausgleich abzuverlangen. „Nach dem großen Erfolg dieses Programms in Großbritannien wurde das Programm schrittweise in Norwegen, Schweden, Niederlande und Belgien eingeführt, ab sofort nun auch in Österreich. Weitere Märkte sollen noch in diesem Jahr folgen“, kündigte Land Rover an.

 

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Spritspartipp für ältere Autos

Neulich im Münchner Stadtverkehr: Unser guter, zehn Jahre alter Opel Zafira ruckelt von Ampel zu Ampel. Der Meister in der Werkstatt weiß gleich was kaputt ist. Ein Motor braucht pro Kilogramm Kraftstoff zirka 14,7 Liter Luft, erklärt er mir. Und er fragt auch gleich mit hochgezogener Augenbraue und kritischem Blick nach dem Verbrauch in letzter Zeit. Na ja, zehn, elf Liter auf 100 Kilometer waren’s schon. Dann sagt er was von Lambdasonde, Was ist das? Ein Verschleißteil, das nach zehn Jahren schon mal kaputt gehen darf. Und – so erfahre ich staunend – eine kaputte Lambdasonde sorgt für höheren Spritverbrauch, denn das ist ihr Job!

Die Lambdasonde regelt das Luft-Kraftstoff-Gemisch im Motor, in dem sie den Restsauerstoff im Abgas misst. Diese wichtige Information der Lambdasonde trägt dazu bei, dass die Motorsteuerung das Gemisch so einstellen kann, dass die Verbrennung möglichst vollständig ist und die Schadstoffe vom Katalysator nahezu komplett unschädlich gemacht werden. Ist die Lambdasonde allerdings defekt, geht der Motor auf Nummer Sicher und gibt mehr Benzin hinzu als nötig. Das führt dazu, dass bis zu 15 Prozent mehr Sprit verbraucht werden und die Umweltbelastung zunimmt.

Weitere Erklärungen hier. Es gibt auch Infos für alle, die vielleicht kein so altes Auto daheim haben: Zum Beispiel die Formel Ökonomisches Fahren + regelmäßige Motorwartung = geringer Spritverbrauch. Weitere Spritspar-Tipps gibt es ebenfalls. Und damit man seinen persönlichen Spritverbrauch ermitteln kann, bietet das Internetportal einen tollen Spritspar-Rechner an.

 

 

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Ein grüner Amerikaner in Berlin

Am Dienstag, dem 12. August hat an der Berliner Siegessäule eine kleine Revolution stattgefunden. Ecomobil-Redakteur Andreas Manthey, zuständig für Elektro- und Hybridthemen durfte als einer der ersten in Deutschland den amerikanischen Supersportwagen Tesla-Roadster fahren. In nur 3,9 Sekunden beschleunigt der grüne Bolide von 0 auf 100 km/h, aber kein Auspuffbrüllen, kein Motorgrollen, nur ein leises Summen des Lüftermotors begleitet die Geräusche der Regentropfen auf der Windschutzscheibe. Umso jäher ist der Eindruck dieser sonst nur in Freizeitparks anzutreffenden Beschleunigungsorgien dieses rein elektrischen Zweisitzers.

Ab Frühjahr 2009 will Teslamotors 250 Stück der vollelektrischen Edelsportwagen nach Europa verkaufen, das Stück für 99.000 Euro. 2010 soll er dann bereits ab 89.000 Euro in einer abgespeckten Version erhältlich sein.

Zur Zeit werden 4 Fahrzeuge pro Woche gefertigt, die auf Kaliforniens Straßen ihre Runden drehen. Später soll auch eine Montage in Europa erfolgen. Das Basisfahrzeug kommt sowieso schon von Lotus aus Großbritannien. „Die erste Niederlassung in Deutschland könnte in München angesiedelt werden“, so Aaron Platshon, Teslamotors-Marketingleiter für Europa.

Die nächste Generation steht bei Teslamotors auch schon in den Startlöchern: eine 5-sitzige Limousine, deren Batterie sich in kurzer Zeit austauschen lässt, so der Fahrer dies will. Bereits ab 2010 soll auch dieser elektrische Familiensportwagen nach Deutschland rollen.

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MINI-Rikscha in Peking

Ein ganz spezielles MINI-Fahrzeug erlaubt den Fahrgästen ein intensives und unvergessliches Zero-Emission-Fahrerlebnis der außergewöhnlichen Art und macht derzeit in Peking mobil – „bei Arbeit, Sport und Spiel“.
Pure Muskelkraft bewegt das aufregende Gefährt – eigens gebaut zu Olympia 2008 – gänzlich emissionsfrei durch die Straßen der Olympiastadt. Die MINI Rikscha fängt dabei die Pekinger Dynamik zwischen Tradition und Fortschritt perfekt ein, gepaart mit einer Prise Fantasie und Individualität – so lobt Mutterkonzern BMW das mobile Gesamtkunstwerk.
Seit dem 11. August können alle, die Peking auf die etwas andere Art erkunden möchten, die Mischung aus Fahrrad und MINI Clubman in Club- und Szenevierteln wie dem alten Pekinger Stadtviertel Hu Tong erleben. Außerdem ist es möglich, beim örtlichen MINI Händler das einzigartige Transportmittel zu erproben.

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Mercedes lenkt auf Elektro ein

Laut einem Bericht der dpa forciert Daimler sein Entwicklungsprogramm für Elektrofahrzeuge. “Ab 2010 sind wir sehr nah am Serienprodukt und werden mit kleineren Stückzahlen im dreistelligen Bereich beginnen”, sagte Forschungs- und Entwicklungsvorstand Thomas Weber in Stuttgart. “Unser Ziel ist, ab 2010 mit Elektrofahrzeugen kostendeckend zu sein und die E-Mobilität breit auszurollen. Ab 2012 sind wir dann bei den Stückzahlen in einer Größenordnung von 10.000 Fahrzeugen.” Auch wegen des extremen Anstiegs der Kraftstoffpreise forciere Daimler die Entwicklung des Elektroantriebs und der Brennstoffzelle, sagte Weber. “Wir werden 2009 mit einer Lithium-Ionen-Batterie im smart die nächste Stufe zünden.” Ein Jahr später will der Autobauer dann mit dem Zweisitzer-smart und der Mercedes A-Klasse auf den Markt kommen.
80 Prozent der Mobilität der “europäischen Normalkunden” liege bei 40 bis 50 Kilometer pro Tag. “Das ist für eine leistungsfähige Lithium-Ionen-Batterie kein Problem. 100 Kilometer Reichweite trauen wir unserem smart-Elektrofahrzeug sicher zu”, teilte Weber mit. Daimler plant weitere Tests in europäischen Metropolen neben dem bereits laufenden Modellversuch mit dem Elektro-smart in London. Fast die Hälfte der Investitionen stecken die Stuttgarter nach seinen Angaben inzwischen in das Thema “Green Technologies”.

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Hybridautos mit künstlichem Motorlärm

Der britische Autohersteller Lotus hat eine Technologie entwickelt, die auch fast geräuschlose Hybridautos mit klassischen Motorengeräuschen ausstattet. Damit soll das Sicherheitsrisiko für Fußgänger und Radfahrer gesenkt werden, die oft zu spät auf die leise herannahenden Hybridautos aufmerksam werden. Die “Safe and Sound Hybrid Technology” von Lotus simuliert die traditionellen Geräusche von Verbrennungsmotoren. Bei geringen Geschwindigkeiten werden Hybridautos von Elektromotoren angetrieben, die nur ein Summen von sich geben. In dieser Phase schaltet sich die Geräusch-Simulation von Lotus automatisch ein. Sobald bei höheren Geschwindigkeiten der herkömmliche Verbrennungsmotor den Antrieb übernimmt, schalten sich die künstlichen Geräusche aus. Produziert werden die falschen Motorengeräusche durch einen wasserabweisenden Lautsprecher, der direkt neben dem Motorkühler angebracht ist. So wird der Eindruck erweckt, die Geräusche kämen wirklich aus dem Motor unter der Motorhaube. Tonlage und Frequenz passen sich der Geschwindigkeit des Autos an, damit Fußgänger den Abstand und die Geschwindigkeit des Autos abschätzen können. Das System ist bereits in einem Toyota Prius Modell in Anwendung, kann aber auch nachträglich in Autos eingebaut werden.

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Elektroauto Mitsubishi i-EV geht an den Start

Elektrofahrzeug von MitsubishiIm Sommer 2009 soll das Elektrofahrzeug Mitsubishi “i-EV” (i-Electro Vehicle) laut Mitsubishi Motors in Japan auf den Markt rollen. Dort läuft bereits seit zwei Jahren ein i-EV-Flottentest. Zudem wird der i-EV auf dem nordamerikanischen Markt getestet. Beides teilte der japanische Automobilbauer am heutigen Montag mit. Im Herbst fällt demnach der Startschuss für den Feldversuch im US-Bundesstaat Kalifornien. Denn dort besteht eine USA-weit einmalige Einrichtung – das “Technical Center” des Energieversorgers “Southern California Edison” (SCE). Die Tester von SCE arbeiten in den USA mit Auto- und Batterieherstellern zusammen und führen auch Prototypentests mit Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeugen durch. Weiterer Kooperationspartner wird das amerikanische Energieversorgungsunternehmen “Pacific Gas and Electric Company” (PG&E).
Der i-EV basiert auf dem Mitsubishi “i”-Minicar, der in Japan bereits seit Januar 2006 mit Benzin-Mittelmotor verkauft wird. Das Elektrofahrzeug wird allein von einem an gleicher Stelle eingebauten Elektromotor mit 47kW/64 PS angetrieben. Die Energie bezieht der Motor aus unter dem Fahrzeugboden montierten Lithium-Ionen-Batterien. Mit diesem rein elektrischen Antrieb erziele der Viersitzer eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und eine Reichweite von bis zu 160 Kilometern. Die Ladezeit der Batterien wird mit entweder 7 Stunden an der Haussteckdose oder innerhalb von 25 Minuten an einer Schnellladestation angegeben.

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