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Spritspartipp für ältere Autos

Neulich im Münchner Stadtverkehr: Unser guter, zehn Jahre alter Opel Zafira ruckelt von Ampel zu Ampel. Der Meister in der Werkstatt weiß gleich was kaputt ist. Ein Motor braucht pro Kilogramm Kraftstoff zirka 14,7 Liter Luft, erklärt er mir. Und er fragt auch gleich mit hochgezogener Augenbraue und kritischem Blick nach dem Verbrauch in letzter Zeit. Na ja, zehn, elf Liter auf 100 Kilometer waren’s schon. Dann sagt er was von Lambdasonde, Was ist das? Ein Verschleißteil, das nach zehn Jahren schon mal kaputt gehen darf. Und – so erfahre ich staunend – eine kaputte Lambdasonde sorgt für höheren Spritverbrauch, denn das ist ihr Job!

Die Lambdasonde regelt das Luft-Kraftstoff-Gemisch im Motor, in dem sie den Restsauerstoff im Abgas misst. Diese wichtige Information der Lambdasonde trägt dazu bei, dass die Motorsteuerung das Gemisch so einstellen kann, dass die Verbrennung möglichst vollständig ist und die Schadstoffe vom Katalysator nahezu komplett unschädlich gemacht werden. Ist die Lambdasonde allerdings defekt, geht der Motor auf Nummer Sicher und gibt mehr Benzin hinzu als nötig. Das führt dazu, dass bis zu 15 Prozent mehr Sprit verbraucht werden und die Umweltbelastung zunimmt.

Weitere Erklärungen hier. Es gibt auch Infos für alle, die vielleicht kein so altes Auto daheim haben: Zum Beispiel die Formel Ökonomisches Fahren + regelmäßige Motorwartung = geringer Spritverbrauch. Weitere Spritspar-Tipps gibt es ebenfalls. Und damit man seinen persönlichen Spritverbrauch ermitteln kann, bietet das Internetportal einen tollen Spritspar-Rechner an.

 

 

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