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Der neue Mindset-Prototyp: Unser Blick hinter die Kulissen der schweizer Autoschmiede

Ecomobil-Autor Andreas Manthey, Herausgeber Karl-Heinz Mayer und Chefredakteur Peter Grett durften als erste Medienvertreter den neuen Prototypen von Mindset sehen – und waren beeindruckt.

Viele, denen die schweizer Hybrid-Innovation bereits ein Begriff ist, erinnern sich an die Bilder des spektakulären 2+2-Sitzers mit seinen frei stehenden Rädern und den im Dach integrierten Solarzellen. Stolz zur Schau gestellt in großen Glaskästen am Ufer des Vierwaldstätter Sees. Soweit so schön.
Bei aller Begeisterung, die einem befällt angesichts der unkonventionellen, Emotionen weckenden Formen, die Top-Designer Murat Günak dem Gefährt verpasst hat, darf jedoch auch Skepsis erlaubt sein. Allzu viele, vollmundig angekündigte Vehikel aus kleineren Entwicklungsschmieden fanden nie den Weg auf die Strasse – zumindest nicht in erwähnenswerten Stückzahlen. Droht dem Mindset also ein ähnliches Schicksal, nämlich als gelungenes Kunstwerk in seiner Vitrine zu verstauben oder hat der Leichtbau-Flitzer tatsächlich das Zeug zum erfolgreichen Serienfahrzeug?


Die neueste Mindset-Welt begegnete uns nicht unter Glas, sondern ganz profan hinter einem Garagentor. Zum Vorschein kam die nächste Entwicklungsstufe in Form eines in frischem blau gehaltenen Prototypen. Bis auf die Farbe gab es jedoch keine größeren Unterschiede zum Vorgänger zu erkennen. Was bisher jedoch in einem Schnittmodell nur angedeutet war, die Formen- und Materialsprache im Innenraum, kann nun in durchkomponierter Ausführung bewundert werden. Wie stets, so ist auch das Mindset-Interieur Geschmackssache – einzigartig ist es auf alle Fälle. Die hellen, freundlichen Töne und die auf das Wesentliche reduzierte, dabei wertige Ausstattung betonen das großzügige Raumgefühl, für das nicht zuletzt die durchgängige Sitzbank verantwortlich ist.

Noch so klotzige Limousinen oder SUVs  vermögen einem diese Freiheit, ein solches Nicht-Eingesperrtsein zu vermitteln, wie der stylische Kompakthybrid.
Die inneren Werte zählen jedoch ebenso und auch hier ist zu vermuten, dass man seine Hausaufgaben gemacht hat. Selbst als Kenner der besonderen Vorzüge eines Elektroantriebs in punkto Beschleunigung kommt einem nach einem Ausritt mit dem Fahrversuchsträger ein „Donnerwetter“ über die Lippen.
Wir sind jedenfalls optimistisch, dass der Mindset die Kurve kriegen und unter Liebhabern des Besonderen zahlreiche Anhänger, sprich Käufer, finden wird. Denn im Gegensatz zu den derzeit so gefeierten Elektro-Sportwagen hat er entscheidende Vorteile. Er ist ein richtiges Auto mit echtem Nutzwert.
Wir bleiben jedenfalls dran und berichten in unserer Ecomobil-Dezemberausgabe ausführlich über die Innovation aus der Seeküche.

- rl / pg -

comments

4 Responses to “Der neue Mindset-Prototyp: Unser Blick hinter die Kulissen der schweizer Autoschmiede”

  1. Roland Gaber on September 8th, 2008

    Super Entwicklung, weiter so!!!

  2. fernando reust on September 10th, 2008

    Endlich, jetzt müssen Partner ins Boot, die den Wagen Querfinanzieren so das der Preis bei 29 000 sfr. zu stehen kommt. Hier muss schnell in die breite die Martix greifen. Langfristig kann auch mit dem Preis Gewinne eingefahren werden.

    Vielleicht kann hier der Ikea Eigentümer Kamprat und Hayek, ja auch Bill Gates eingebunden werden. Auch Ospel ex UBS ist wie auch Vasella und Kielholz in der Verantwortung.

  3. Andreas C on Dezember 6th, 2008

    Wenn dieses Auto nur halb so gut wird, wie es sich liest, dann habe ich einen neuen Traumwagen.

    Und 29TSFr wäre toll, aber mit dem Doppelten könnte ich auch leben…

    Und der Kommentar meiner beiden Jungs, als sie die Bilder gesehen haben : “Geil!! Papa, kaufst Du den??”

    Wer kann dazu schon nein sagen;-))

  4. www.nie-mehr-benzin.de on Dezember 6th, 2008

    Die perfekte Entwicklung!

    Wer neuste technische Daten des Mindset sehen will, der klicke auf meine Webseite.

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