Zunehmendes Interesse an Öko-Autos
Die große Mehrheit der deutschen Autofahrer ist einer Umfrage zufolge grundsätzlich am Kauf umweltfreundlicher Autos interessiert und würde dafür sogar mehr Geld ausgeben. Das geht aus der jüngsten Umfrage der Dekra unter mehr als 1250 Personen im November und Dezember hervor.
92,4 Prozent aller Befragten seien zu einem Umstieg auf ein Fahrzeug mit alternativer Technik bereit. Fast zwei Drittel (62,9 Prozent) würden dafür auch einen höheren Preis zahlen, wenn sie Förderungen bekommen oder das Auto relativ niedrige Betriebskosten hat. Außerdem akzeptieren die meisten Autofahrer für mehr Umweltschutz auch Nachteile.
Fast zwei Drittel der Befragten (61,5 Prozent) würden auch, der Studie zufolge, eine geringere Fahrleistung in Kauf nehmen und rund 40 Prozent eine geringere Reichweite. Mit einem schlechteren Tankstellennetz könnten sich 37,3 Prozent arrangieren, mit häufigerer Wartung der Fahrzeuge fast jeder Dritte (27,8 Prozent). 17,7 Prozent der Autofahrer sind allerdings nicht bereit, für ein spritsparenderes Auto Nachteile zu akzeptieren.
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Sehr geehrte Damen und Herren,
von einem umweltfreundlichen Auto erwarte ich im Hinblick auf meinen derzeitigen Jahres-km-Bedarf zwei wesentliche Dinge:
- Aktionsradius von 200 km, besser 250 km
- Ein Mindestmass an Komfort, so dass ich nach ca. 1h bis 1,5h Fahrt noch einen vernünftigen Arbeitstag hinlegen kann.
- 1 Sitz + Kofferraum muß reichen, 2 Sitze + Kofferraum wären gut, 4-5 Sitze besser.
Mir ist es nicht so wichtig, ob es nur Elektrizität (+Muskelkraft) oder Elektrizität + fossile Energie ist, die das Auto antreibt. Wichtiger ist, dass ich mich überall mit Energie (=Akkuwechselsystem oder halt Treibstoff) versorgen kann. Wenn der Akku nur mit meinem privaten Strom wieder aufladbar ist, d.h. kein Strom-Tankstellen-Netz o. vglb. existiert, so erscheint für die Sicherung der Mobilität ein Zusatzmotor, betrieben mit fossiler Energie, als hilfreich.
Freundliche Grüße,
Jörg Schön, Dr.-Ing.