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NABU rettet jetzt mit VW-Transporter

Ganz ehrlich: Wir finden es klasse, wenn Autohersteller sich für Naturschutz, Sport oder sozial engagieren. Jeder kleine Fußballverein träumt davon, einen T-Transporter gesponsert zu bekommen. Der Naturschutzbund Deutschland hatte jetzt das Glück: Im niedersächsischen Leiferde können die Artenschützer ab sofort mit einem funkelnagelneuen Volkswagen Transporter verletzte Wildtiere, Futter und Baumaterialien transportieren.

„Volkswagen engagiert sich seit langem für eine nachhaltige Entwicklung in der Region“, sagte Hans Rohlfing, Leiter der T-Modellreihe in der Nutzfahrzeug-Entwicklung, als er Bärbel Rogoschik, Leiterin des NABU-Zentrums in Leiferde, den Schlüssel übergab. Und das ist gut so, denn NABU braucht dringend finanzielle Hilfe „damit wirkungsvoller Beitrag zum Tier-, Arten- und Naturschutz geleistet werden kann“. Zur Unterstützung der engagierten Artenschützer und Storchenpfleger leiht Volkswagen NABU regelmäßig aktuelle Modelle und gemeinsam werden Spritspartrainings durchgeführt. Und so ein Training brauchen die ehrenamtlichen Helfer des NABU vermutlich auch wenn sie einen T-Transporter fahren. Die verbrauchen nämlich laut Herstellerangaben je nach Aufbau, Radstand und Motorisierung durchschnittlich zwischen 8,0 l/100km (1,9-l-TDI / 62 kW) im Kastenwagen und Kombi mit Normaldach (das ist die Economy-Version) und sage und schreibe 13,9 l/100 km (3,2-l-Otto V6 173 kW / 4MOTION) für den Kastenwagen und Kombi mit Hochdach.

Das wären in CO2 umgerechnet Quoten zwischen 199 und 331 g/km. Ganz ehrlich? Wir hoffen, dass die Artenschützer zwecks Vogelschutz nicht mit einem allradgetriebenen 4MOTION fahren müssen. Und wir fragen uns, ob VW vielleicht so klug war und den NABUs die Economy-Version des T-Transporters geliehen hat. Noch klüger hätten wir es gefunden, wenn als Leihgabe ein Caddy Economy mit 2,0-l-Erdgas-Motor (80 kW) in Leiferde zum Einsatz käme. Der verbraucht 6,0 kg (8,8 m³) Gas und emittiert 157 g CO2. Immerhin 2 Liter/kg und 42 Gramm Kohlendioxid weniger als der große Bruder T. Der Caddy ist zwar mit 140 cm Höhe auf der Ladefläche nicht ganz so hoch, aber ein niedersächsischer Storch (sie sind schon da! http://www.nabuzentrum-leiferde.de/presse.html) könnte wohl stehend mitfahren.  

- darue – Quelle: http://www.nabuzentrum-leiferde.de/   

 

comments

One Response to “NABU rettet jetzt mit VW-Transporter”

  1. Beate on Mai 12th, 2009

    Hallo ihr lieben,
    ich freue mich, dass ihr darüber berichtet. Ergänzung:
    Der Eco-Caddy war meine erste Idee, aber für die NABUs zu klein (Zuladung wegen Futtertransporte) und einen Transporter mit Gas haben wir noch nicht in Serie, weil die Nachfrage einfach nicht da ist. Einzelumbau kann aber jeder Kunde haben, wenn er bereit ist dafür zu bezahlen.
    Ich war einfach froh, dass es überhaupt mit einer Leihgabe geklappt hat, weil die NABUs nicht so üppig mit Geld ausgestattet sind.
    Das Vorgängerfahrzeug (Leihgabe vom Tierhilfswerk) war ein 11 Jahre alter Ford Transit mit roter Plakette, der nicht mehr zur Tierärztlichen Hochschule nach Hannover fahren durfte wegen der Umweltzone. Da ist der 2,0 L 96kW TDI Front mit SG und DPF absolut eine Mega-Verbesserung. Manchmal muß man eben das kleinere Übel wählen. Schreibt doch mal auf, was die alte Gurke an CO2 und Feinstaub rausgepustet hat und erwähnt die Einsparung zum VW-T5. Das würde mir gefallen und wäre fair.
    Danke und
    Liebe Grüße
    Beate (die lange für das Fahrzeug gekämpft hat)

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