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Mitsubishi i MiEV auf der Hannover Messe

Mitsubishi i MiEV - das komplizierte Buchstabengemenge klingt ausgesprochen nach „iii, Mief“, hat aber nix mit Muffigem aus vergangener Zeit zu tun, im Gegenteil: Das „weltweit erste Großserien-Elektrofahrzeug“ kommt nächste Woche auf die größte Technologiemesse der Welt, die Hannover Messe vom 20. bis 24. April.

Der Bundesverband Erneuerbare Energien und die Agentur für Erneuerbare Energien präsentiert den Strom getriebenen Kleinwagen in Halle 13. Und das nicht von ungefähr: Schwerpunktthema der diesjährigen Hannover Messe sind umweltfreundliche und nachhaltige Mobilitätslösungen mit der E-Mobilität als einem Trendthema.

Der Mitsubishi i MiEV (Mitsubishi innovative Electric Vehicle) ist derzeit auf Promotion-Tour durch Europa und wird im Rahmen von Flottentests Entscheidungsträgern aus Regierungskreisen, Unternehmen und Energiewirtschaft vorgestellt. Außerhalb Europas finden zur Zeit Alltagstests in den USA, Kanada, Hongkong und Neuseeland statt.

Noch für diesen Sommer kündigt der Hersteller den Start der Serienproduktion und Markteinführung in Japan an, Anfang 2010 soll eine Rechtslenker-Version in Großbritannien an den Start rollen, gefolgt von einer modifizierten Linkslenker-Version in den übrigen europäischen Ländern. Nach Deutschland soll der i MiEV Ende 2010 kommen.

Der Mitsubishi i MIEV wiegt 1080 Kilogramm (davon 200 kg für die Batteriemodule) und ist mit einem Synchronmotor ausgestattet, der 64 PS leistet. Damit kann der knapp 3,40 Meter lange Viersitzer maximal 130 km/h schnell sein. Eine Ladung der im Fahrzeugboden eingebauten Lithium-Ionen Batterien garantiert eine Reichweite von 144 Kilometern. Eine Schnellladung der Batterien ist in knapp 25 bis 30 Minuten möglich, die On-board-Ladung dauert 5-7 Stunden.

– darue/Mitsubishi -

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Honda FCX Clarity ist “World Green Car” 2009

 Mal wieder ein Honda: Als „umweltfreundlichstes Auto der Welt“ mit Null CO2-Emission wurde das Brennstoffzellenfahrzeug Honda FCX Clarity ausgezeichnet. Mal wieder deshalb, weil 2006 der Civic Hybrid diesen Preis erhielt. Der FCX Clarity setzte sich gegen 22 Mitbewerber durch, die von 59 Autoexperten aus 25 Ländern nominiert wurden.

Das “World Grren Car” wird allährlich während der New York International Auto Show ausgezeichnet. Die diesjährigen drei Top-Finalisten waren neben dem Honda FCX Clarity der Mitsubishi iMiEV und der Toyota iQ. Nach Meinung der Juroren ist der FCX Clarity „eine tatsächlich völlig wasserstoffbetriebene Limousine mit 430 km Reichweite, einem äquivalenten Verbrauch von 3,3 Litern/100km und Null Emissionen, welche den Komfort bietet, den Menschen von einem Premiumfahrzeug  erwarten. Das ist das Maximum, was Automobilhersteller im Bereich dieser Technologie tun können.“ Der FCX fährt seit 2008 in Kleinserien-Leasing in Japan und in Kalifornien (USA).

Die Jury ging mit denen ins Gericht, die für die richtigen Rahmenbedingungen zu sorgen haben, und lobte den Innovationsmut des japanischen Autobauers: „Jetzt ist es an den Regierungen, an Bord zu kommen und mitzuhelfen, eine tragfähige Tankstellen-Infrastruktur aufzubauen. Honda muss hoch angerechnet werden, dass das Unternehmen den mutigen Schritt wagt, den FCX Clarity an Kunden in Kalifornien für 600 US-Dollar zu verleasen. Es ist noch ein langer Weg zurückzulegen, bevor Brennstoffzellenfahrzeugen ein kommerzieller Erfolg winkt. Deshalb Hut ab vor Honda, die eine solch teure Technologie weiter vorantreiben in Zeiten, in denen jeder Cent zählt.”

Für Honda ist die Auszeichnung Wasser auf die Mühlen ihrer Wasserstoff-Forschung: Für ein neues europäisches Forschungs- und Entwicklungszentrum in Offenbach am Main erfolgte jüngst der Spatenstich. Dieses neue Zentrum hat zur Aufgabe, die Wasserstofftechnologie unter europäischen Bedingungen auszuwerten und in Zusammenarbeit mit Interessenvertretern die Entwicklung einer adäquaten Infrastruktur für ein Wasserstoff-Tankstellennetz zu unterstützen. Der FCX soll auch in Europa Teil eines weit reichenden Forschungsprojektes unter realen Bedingungen mit realen Kunden werden.

- darue / Honda -

 

 

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Alternative Antriebe im Web 2.0: Big Infratest is watching you

Was Blogger schreiben, ist wichtig. Und was Blogger zu den Themen „Alternative Antriebe“ zu sagen haben, interessiert Autohersteller: Marktforscher TNS Infratest hat ermittelt, dass „die Marken Mercedes-Benz, Volkswagen und BMW im deutsch-sprachigen Internet in erster Linie in Bezug auf innovative Antriebsarten wie Elektro, Biokraftstoff oder Brennstoffzelle erwähnt und diskutiert werden.“ Bei den japanischen Herstellern Toyota und Honda ginge es hingegen vor allem um den bereits serienreifen Hybrid-Antrieb. 

In erster Linie” bedeutet nicht immer “gut”

Das – so meinen wir – bedeutet aber nicht, dass Mercedes-Benz, Volkswagen und BMW bei den Diskussionen in Blogs, Foren und Communitys hinsichtlich des Themas „innovative Antriebsarten“ besonders positiv ”erwähnt und diskutiert” werden. Das Ergebnis, dass die Automobilmarktforscher in ihrer Studie “Alternative Antriebstechnologien” jetzt vorstellten, bedeutet nüchtern betrachtet, dass die Schlüsselwörter Elektro, Biokraftstoff,  Brennstoffzelle und Hybrid häufig im Zusammenhang mit den genannten Herstellernamen verwendet werden, und umgekehrt. Ob das von Infratest ermittelte Ergebnis auch von der Tatsache beeinflusst wird, dass Daimler seit Herbst 2007 einen eigenen Daimler-Blog betreibt, “der einzige Unternehmensblog eines Dax30-Konzerns”, wie die Stern-Autobauer selbst von sich sagen? http://blog.daimer.de/  Ziel der Studie sei gewesen “herauszufinden wie intensiv und in welcher Weise bestimmte Automarken im Internet in Verbindung mit alternativen Antrieben und weiteren Umweltthemen diskutiert werden”, sagt Infratest. Und ohne dies weiter zu belegen, lässt man uns außerdem wissen, dass “im social web insgesamt Hybrid- vor Elektro-Antrieb dominiert”.

“Könnte wichtig für uns sein”

Wie auch immer: Alternative Antriebe sind längst im Web 2.0 angekommen, täglich diskutieren, schreiben und informieren sich Web-User darüber. „Könnte wichtig für uns sein“, haben nun auch Autohersteller begriffen. Dass die deutschen Hersteller Mercedes-Benz und Volkswagen derzeit „den höchsten Share-of-Voice im Internet (= Anzahl an Kontakten, die man bei einer Zielgruppe erreicht) zum Thema „Alternative Antriebe“ erzielen, ermittelte TNS Infratest „durch die gezielte Auswertung von Blogs, Foren und Newsgroups.“ Und was dort geschrieben und diskutiert wird, entscheidet künftiges Käuferverhalten, glauben Marktforscher, Trendscouts und Hersteller. Dr. Stefan Wünschmann von TNS Infratest Automotive sagt dazu:

In aller Munde sein – besser: in allen Blogs

 „Besonders wichtig für den  künftigen Markterfolg der Automobilhersteller im Bereich „alternative Antriebe“ ist ein hoher Share-of-Voice im Internet. Dies gilt vor allem für Blogs und Foren im sogenannten Web 2.0. Das Web 2.0 wird zukünftig eine bedeutende meinungsbildende Rolle spielen und die Wahrnehmung und das markenbezogene Kaufverhalten der Kunden maßgeblich beeinflussen.“ Infratest habe deshalb ein kontinuierliches Web-Monitoring zum Thema „Alternative Antriebe“ aufgelegt.

Also, Blogger und Kommentatoren dieser Welt, vereinigt euch und sagt den Autoherstellern, was ihr zu sagen habt zum Thema Alternative Antriebe, Elektro-Mobilität und Hybrid. Big Infratest is watching – pardon – monitoring you.

Alternative Antriebe: Anzahl verschwindend gering, Bedeutung hoch

Denn, so sagt Infratest in seiner Erläuterung zur Studie, „der aktuelle Bestand an alternativ angetriebenen Fahrzeugen mit derzeit unter einem Prozent ist in Deutschland immer noch verschwindend gering“. Ebenso eindeutig sei allerdings „die künftige Bedeutung alternativer Antriebe für die Automobilindustrie“. Auch das Käuferverhalten in diesem Zusammenhang wird von TNS Infratest eindeutig belegt: „Neun von zehn Bundesbürgern sind bereit, für umweltfreundliche Produkte mehr zu bezahlen. Das gilt auch für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben: Rund zwei Drittel aller Autofahrer würden damit verbundene Mehrkosten und sogar eine geringere Fahrleistung akzeptieren.“ Und jeder vierte Autofahrer, so wissen wir, denke „ernsthaft darüber nach, beim nächsten Autokauf einen alternativen Antrieb zu wählen.“ Weil all diese künftigen Käuferwünsche insgesamt einem Potenzial von mehr als 6 Millionen Käufern entsprechen, halten es Autohersteller für wichtig ihr Ohr am Puls der Zeit, respektive am Web 2.0 zu halten. 

- darue -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Klimaschutz und Verbrauch entscheiden beim Autokauf

Die Abwrackprämie, umweltfreundliche Fahrzeuge und die vielen Probefahrt-Angebote standen im Zentrum des Interesses bei den Besuchern der AMI Leipzig. Die offiziellen Besucherumfragen ergaben außerdem: Jeder zweite Besucher will sich in den nächsten 24 Monaten ein neues Fahrzeug anschaffen, für 87 Prozent der AMI-Besucher sind die Themen Klimaschutz, Schadstoff-Emissionen und Kraftstoffverbrauch entscheidende Kaufargumente. 

93 Prozent der befragten Besucher fühlten sich dazu an den Messeständen der AMI gut informiert. Kein Wunder: Gleichberechtigt neben ihren jeweiligen PS-Boliden zeigten die Aussteller in Leipzig ihre ganze Palette umweltschonender Technologien von Erdgas und Flüssiggas über Hybrid und Wasserstoff, sparsamste Dieselmotoren bis hin zu Elektro- und Bioethanolantrieben. Mit fast 2.000 Interessenten erlebte die AMI-Spritsparstunde von 14 Ausstellern einen großen Andrang.

Die Automesse in Leipzig ging gestern zu Ende und zählte 250.000 Besucher. „Erfreulich“ findet die Messegesellschaft auch die Quote der Aussteller, die bereits jetzt ihre Teilnahme für 2010 angekündigt haben: 84 Prozent der AMI- und AMITEC-Aussteller wollen nächstes Jahr wieder kommen (AMI 2010 vom 10. bis 18. April).Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass immer mehr Autohersteller ihren Gürtel mächtig straff ziehen und  deshalb einige große Namen ihre Teilnahme in Leipzig abgesagt hatten, klingt dies erst einmal nach Berufsoptimismus. „Bemerkenswert“ finden die AMI-Veranstalter jedoch, dass 61 Prozent der Aussteller bereits während der Messelaufzeit Geschäftsabschlüsse getätigt haben, und über 80 Prozent ein gutes Nachmessegeschäft erwarten.

Stellvertretend für die „zahlreichen positiven Stimmen“ zitieren die Veranstalter Werner H. Frey, Geschäftsführer Hyundai Deutschland GmbH: „Die AMI ist für uns auch in 2009 durch die Qualität des Publikums, den Zeitpunkt im Frühjahr und den Standort Leipzig ein voller Erfolg.” Ähnlich gelobt wurde die Automesse bereits vor einigen Tagen von Dr. Alexander Heintzel, Sprecher von Honda Motor Europe North, gegenüber ecomobil-magazin: Honda: Zufrieden mit AMI, Absage für IAA 2009

- darue -

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Honda: Zufrieden mit AMI, Absage für IAA 2009

Geld? Es kommt drauf an, was man draus macht! Mal eben einen zweistelligen Millionenbetrag spart sich branchenüblich ein Autohersteller, der nicht an der IAA in Frankfurt teilnimmt – auch Honda sagte nach Nissan, Mitsubishi und Daihatsu jetzt die Teilname für dieses Jahr ab. 

Mit einer „Retourkutsche“ (deutsche Hersteller gaben mit Ausnahme von Porsche bereits unisono der Tokyo Motor Show 2009 einen Korb) habe die Absage jedoch nichts zu tun, bestätigte uns Dr. Alexander Heintzel, Sprecher von Sprecher von Honda Motor Europe North.

Hier Millionen einsparen . . .

Der japanische Hersteller reagiere vielmehr „auf das globale ökonomische Klima“ – will heißen: Sparen an allen Ecken ist angesagt. Dabei trifft es sich gut, dass die Absage auch gleich dem globalen ökologischen Klima zugute kommt. Statt Millionen in Frankfurt auszugeben „stärken wir die Aktivitäten in den Bereichen, die direkt der Umwelt und den Kunden zugute kommen.“ Es gibt viel zu tun: Honda plant u. a. für 2010 die Markteinführung eines sportlichen Hybriden basierend auf dem CR-Z Concept. Danach wird der Jazz Hybrid folgen.

. . . dort Millionen investieren

Was in diesem Jahr in Frankfurt gespart wird, wird andernorts in Deutschland anlegt: Statt in Messestand, Techniktross, Werbungs-, Hotel- und Reisekosten, investiert Honda Millionen in ein neues Forschungsprojekt und ein Schulungszentrum: Die Honda Research & Development in Offenbach wird im Herbst 2009 mit einer Langzeitstudie beginnen. Dabei sollen auf Basis des FCX Brennstoffzellentechnik und Wasserstoffeinsatz unter europäischen Bedingungen erprobt werden. In Hanau fand am 23. März der Spatenstich für die neue Honda Akademie statt, ein Schulungszentrum mit einem Investitionsvolumen von rund 15 Millionen Euro. Das Trainings Zentrum soll nicht nur für Deutschland, sondern für Honda Europa und auch Dritten als Schulungsstätte dienen. Schließlich müssen Mitarbeiter von Honda ihren Kunden auch künftig fundiert erklären können, wie ein Hybrid funktioniert.

Volle Bude auch dank Insight

Das geschieht inzwischen hunderte Male am Honda-Messestand auf der AMI Leipzig: Dort herrscht „volle Bude trotz rückläufiger Besucherzahlen“. Diesen erfreulichen Zwischenbericht gab uns Alexander Heintzel ebenfalls. Erfreulich deshalb, weil wir u. a. erfuhren, dass der neue Insight nicht nur in Japan bereits läuft wie geschnitten Brot (in zwei Monaten 18.000 Bestellungen) sondern auch in Leipzig sehr gut ankommt: Das neue Hybridfahrzeug steht ab 18. April bei den deutschen Händlern und die, sagte Heintzel, „bestellten auf der Messe bereits recht gut“. Lob also für die Automesse in Leipzig: „Das ist eine sehr wichtige, lohnende Regionalmesse“.

Das beste Ergebnis seit 17 Jahren

Über 400 Testfahrten haben Messebesucher bereits für den Insight Hybrid gebucht (Stand 2. April). Händler und Kunden geben sich das Lenkrad zu Probefahrten in die Hand und demonstrieren dem eingebauten Ecoassistenten mit Feuereifer ihr Fahr&Spar-Können. Mit einem Rekord-Durchschnittsverbrauch von 4,0 Liter sei der sparsamste Insight-Fahrer aus einem Wettbewerb unter Verbrauchern hervorgegangen – damit läge dieser Spritspar-King noch um 0,8 Liter unter den Herstellerangaben. Hybrid fahren kann also Spaß machen, lautet die Quintessenz: „Das Auto passt jetzt genau“, resümiert Heintzel deshalb „sehr zufrieden“ – und das, obwohl das stärkste Messewochenende in Leipzig erst noch bevorsteht. Zufrieden kann Honda auch mit der aktuellen Verkaufsbilanz sein, die das Kraftfahrt-Bundesamt jetzt turnusmäßig veröffentlichte: Mit 7799 verkauften Einheiten (vor allem Jazz und Civic) fuhr der japanische Importeur hierzulande sein bestes Ergebnis seit 1992 ein, 90 Prozent mehr als im März 2008.   

 - darue –

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Renault-Nissan: Mit Null-Emission gegen die Krise

Ruckzuck, so macht man Umweltpolitik: Prüfen, Chance erkennen und die Tür zur Zukunft öffnen. Monaco und Renault-Nissan besiegelten ihre Zusammenarbeit. Das bedeutet: Ab 2011 soll im Fürstentum Monaco flächendeckend eine vollkommen emissionsfreie Mobilität etabliert werden.

Der Plan sieht vor, dass in zwei Jahren in Monaco jedes zweite Neufahrzeug der öffentlichen Fahrzeugflotte emissionsfrei mit Strom angetrieben wird. Bei der Allianz mit Nissan-Renault geht es nicht nur darum die Elektrofahrzeugflotte auszubauen (siehe weiter unten), sondern auch das bereits bestehende Ladenetz mit derzeit 176 Stationen. An 300 Stellen wird man künftig in Monaco Strom tanken können, darunter an drei spezielle Stationen, die Schnellladevorgänge innerhalb weniger Minuten ermöglichen.  So schnell kann’s gehen: Monaco ist nach Portugal damit das zweite europäische Land, das mit der Allianz Renault-Nissan ein Abkommen über ein Null-Emissions-Programm vereinbart hat.

Die monegassische Regierung erwägt darüber hinaus Kaufanreize für Elektrofahrzeuge, meldet Nissan anlässlich der jetzt beschlossenen Kooperation. Weitere Maßnahmen, wie zum Beispiel spezielle Parkplätze mit bevorzugter Nutzung durch Besitzer von Elektrofahrzeugen sowie vergünstigte Parkgebühren werden ebenfalls geprüft. Um den Bekanntheitsgrad des Zero-Emissions-Programms zu steigern und der Öffentlichkeit die neue Technologie näher zu bringen, planen die Partner Informationsveranstaltungen und Fahrzeug-Demonstrationen während des Formel 1 Grand Prix in Monaco. Denn Fürst Albert II. von Monaco ist fest überzeugt: „Die aktuelle Weltkrise bietet innovativen Automobilherstellern wie Renault-Nissan eine einmalige Gelegenheit, und diese Chance muss für fortschrittliche Lösungen genutzt werden.“ Wir meinen: Europäische Regenten könnten sich von Entschlossenheit und Weitblick des Fürsten ein Scheibchen abschneiden. Und deshalb unser Gruß an den G-20-Gipfel nach London: Yes you can – Just do it!

Und weil der Fürst gleich Nägel mit Köpfen machen wollte, unterzeichnete er auch gleich eine weitere Absichtserklärung mit Mitsubishi Motors Europe und MC Automobile Europe. Das Fürstentum Monaco will mit einer Flotten von Elektrofahrzeugen den CO2-Ausstoß im Land senken und beabsichtigt, weltweit eine führende Rolle für den Einsatz dieser Automobile zu übernehmen. Mitsubishi Motors, sieht das Fürstentum als idealen Partner für weitere Tests und die Vermarktung des Mitsubishi i MIEV. Ende 2009 wird eine Fahrzeugflotte bei der Post und der Telefongesellschaft, aber auch von Hotels und dem Kasino in Monte Carlo eingesetzt werden. Ziel ist es dabei, die Alltagstauglichkeit der Elektrofahrzeuge zu demonstrieren. Derzeit wird der Mitsubishi I MIEV in Japan, Neuseeland, Amerika und Europa vorgestellt und getestet. Die Markteinführung in Japan ist für den Sommer dieses Jahres vorgesehen. Der Europa-Start des Elektrofahrzeugs (Linkslenker-Version) ist für das Jahr 2010 vorgesehen.

- darue -