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Steigen Sie ein! Jetzt testen: Tesla, iMiEV, Zero
Bayerischer Tag der Solaren Mobilität bietet
Größte Elektrofahrzeugschau Deutschlands

Hawi Es gibt kein zurück: „Mit dem Elektroauto wird das Automobil neu erfunden“. Sagt auch Hans Wimmer, Geschäftsführer der HaWi Energietechnik. Jetzt kommt es darauf an wo, wie und wann begierige Kunden in die Elektromobilität einsteigen können. Bei HaWi in Eggenfelden können Sie am 3. Oktober Elektromobile aller Art besteigen: Vom Fahrrad über den Zweisitzer bis zum Sportflitzer.

„Steigen Sie ein in die Zukunft!“, heißt das Motto, beim Bayerischen Tag der Solaren Mobilität, am 3. Oktober in Eggenfelden. Und alle, die schon immer mehr als ihre Nachbarn wissen wollten, können sich am kommenden Samstag im HaWi Technologiezentrum Eggenfelden, 90 Fahrminuten östlich von München, selbst ein Bild über Elektromobilität machen. Es steht bereit: „Die größte Palette an Elektrofahrzeugen, die Deutschland bisher gesehen hat“.

mitsubishi-imiev_juwismall Aufsitzen, anfassen und ausprobieren kann man von 9 bis 16 Uhr elektrisch getriebene Fahrräder, Roller, Motorräder, Leichtmobile, Pkw, Sportwagen und Transporter. Ein besonderes Highlight ist die Präsentation des bisher einzigen Serienautos eines großen Herstellers – der Mitsubishi i MiEV. Die Ehre geben sich außerdem der berühmte Tesla Roadster, ein elektrischer Mini, das stylische Moped El Moto und die spektakulären Bikes von Quantia und Zero.

Nicht nur Aufsehen werden diese Fahrzeuge erregen, sondern auch Adrenalinschübe verursachen. Also Vorsicht: Wer bislang der Meinung ist, Elektroautos seien lahme Kisten für Öko-Freaks, der wird sich freudig erregt eines Besseren belehren lassen! Und wenn Sie am Nachmittag nach Hause fahren, sehen Sie die Begriffe „Effizienz“ und „Drehmoment“ mit anderen Augen.

ec-juwi-solarparc_tesla Dass Elektromobilität den urbanen Individualverkehr grundlegend verändern wird und dabei vielfältige Auswirkungen auf Infrastruktur, Energieversorgung und neue Funktionalitäten haben wird, ist nicht nur dem Veranstalter der Bayerischen Solarmobiltage „sonnenklar“. Denn ein zentraler Aspekt der E-Mobilität wird die „Betankung“ sein. Selbstredend, dass HaWi als eine der führenden Planungs- und Vertriebsgesellschaften für Solarstromanlagen der Photovoltaik eine „zentrale Rolle als überlegene und umweltfreundliche Energiegewinnung“ zuspricht. Hans Wimmer sagt dazu: „Die Entwicklung der Fahrzeuge ist längst so weit fortgeschritten, dass es höchste Zeit ist, sich über die richtige Form der Energiegewinnung und der notwendigen Infrastruktur klar zu werden. Elektromobilität angetrieben durch Kernkraft wird nicht der richtige Weg sein.“

Begleitet wird die Ausstellung von einem Vortragsprogramm, das verschiedenste Aspekte elektrischer Mobilität beleuchtet. Gezeigt werden außerdem ein breit gefächertes Angebot von netzgebundenen und netzunabhängigen Ladestationen, Solarcarports und -überdachungen oder die neuesten Trends bei der Fassadenintegration von Solarsystemen.

Wer’s noch genauer wissen will, lässt sich aus erster Hand zum Thema Elektromobilität informieren. Namhafte Referenten, an der Spitze Dr. Franz Alt (Freitag, 2. Oktober – Anmeldung erforderlich), zeigen den Weg zur solaren Mobilität.

Last but not least: Peter Grett, Chefredakteur von ecomobil und Beiratsvorsitzender des Bundesverbands Elektromobilität, gibt in seinem Vortrag (12 und 14 Uhr) einen Marktüberblick zu Elektrofahrzeugen in Deutschland. Die Details zu Veranstaltung am 3. Oktober, von 10 bis 16 Uhr können sie hier als pdf laden.

- darue -

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Schon gefahren: Renault Kangoo Z.E.
Bravo für die Nase mit Weitblick!

Renault_kangoo_ze_fahrtsmallRenault meint es ernst mit der E-Mobility. Zumindest was den europäischen Markt betrifft, haben die „Créateur d’automobiles électriques“ derzeit die Nase vorne. Eine Nase mit Weitblick!

Auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt, die ohnehin unter Strom stand, versetzte Renault die Besucher mit einer ganzen Modellpalette von Elektrofahrzeugen in Staunen. Vier E-Mobile, der Zweisitzer Twizy der elegante Zoe, die Limousine Fluence und der Kleintransporter Kangoo werden ab 2011 auf den europäischen Markt surren. Alle vier tragen die Typenbezeichnung Z.E. für Zero Emission. Die Entwicklungsstufe „Hybrid“ übersprangen die Franzosen mit élégance und verve. Warum damit aufhalten, besser gleich auf reine Stromer setzen, nach dem Motto: „Elektroautos für alle“. Den weltweit einzigen fahrbereiten Prototypen des Kangoo Z.E. Concept durften wir auf der IAA schon ausprobieren.

Renault_kangoo_ze_detailsmallDie ersten Eindrücke? Elektrisierend. Nüchtern betrachtet: Ausgesprochen positiv. Das erste Lob gilt dem Ladeanschluss, der unter einer Klappe an der Fahrzeugfront angebracht ist. Bravo! Mitgedacht! Denn in den meisten Fällen werden Autofahrer künftig frontal an eine Ladestelle andocken. Andere Hersteller machen es sich da einfacher. Wo früher schon immer ein „Loch“ in der Karosserie war, nämlich für die Tanköffnung, da platzieren die Ingenieure „praktischer Weise“ den Anschluss fürs Ladekabel. Spart Denkarbeit. Weniger praktisch ist es dann allerdings für den Fahrer, vier Meter Kabel zur Ladesäule zu zerren.
 
Renault_kangoo_ze_raumsmallDer geräumige Kangoo (3,95 Meter lang, 1,80 Meter breit) unterscheidet sich nicht vom konventionellen Serienmodell, dank der im Bodenbereich angebrachten Lithium-Batterien geht im Innenraum kein Zentimeter verloren. Zum Anfahren betätigt man einfach einen Hebel, vergleichbar mit dem einer (etwas archaischen) Automatikschaltung: Das Gefährt bewegt sich lautlos und sanft.

Renault_kangoo_ze_cockpitsmallDer Transporter für große Familien und kleine Betriebe bietet 70 kW und bedarf keiner besonders dynamischen Beschleunigung, was bei einem E-Motor mit hohem Drehmoment problemlos möglich wäre. Dennoch sind wir ausreichend flott unterwegs. Das Handling ist gut, der Wagen lässt sich leicht manövrieren und ist uns rasch vertraut. Nur die vergleichsweise stärkere Verzögerung, beim „Vom-Gas-Gehen“ fällt uns auf.

Renault_kangoo_ze_hintensmallHilfreiche Extras: Wenn sich die Passagiere nähern, beginnt eine außen an der Fahrertür platzierte Leiste zu leuchten. Wie bei einem Handy signalisiert sie den aktuellen Ladezustand der Batterie. Eine ähnliche Anzeige findet sich in der Armaturentafel und ein kluges Navi weist den Weg zur nächsten Ladestation. Die doppelwandige Karosserie des Kangoo Z.E. Concept funktioniert wie eine Thermoskanne und reduziert die Temperaturschwankungen im Innenraum, Solarzellen auf dem Dach setzen kühlende Ventilatoren in Gang wenn der Wagen in der Sonne steht.

Die Reichweite des Kangoo Z.E. soll in der Serie 160 km betragen und alle vier E-Mobile von Renault werden auch schnellladefähig sein (rund 80 Prozent Kapazität in 20 bis 30 Minuten an einer 400 Volt Drei-Phasen-Kraftstromsteckdose mit 32 bis 63 Ampere). Die Standardladung an der üblichen Haushaltssteckdose mit 220 Volt Spannung und zehn oder 16 Ampere Ladestrom erlaubt die vollständige Ladung der Batterien innerhalb von vier bis acht Stunden. Als dritte Variante soll das Quickdrop-System einen Batteriewechsel innerhalb von drei Minuten ermöglichen. Die Renault-Nissan Allianz hat in Zusammenarbeit mit Better Place dazu neuartige Stationen für den schnellen und sicheren Batteriewechsel entwickelt.

Was uns außerdem positiv auffällt: Renault orientiert sich bei den kommunizierten CO2-Werten (69 g/km) am derzeitigen europäischen Strommix und behauptet nicht einfach, ein echtes 0-Emissionsfahrzeug vorzustellen. Verblüffend ehrlich, auch wenn die Typenbezeichnung anderes verheißt.
pg/darue

Vier E-Mobile, der Zweisitzer Twizy, der Zoe, die Limousine Fluence und der Kleintransporter Kangoo werden ab 2011 auf den europäischen Markt surren:

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i-MiEV on the road: juwi und Mitsubishi kooperieren in Sachen Zukunft

mitsubishi-imiev_juwismallDie Welt blickt auf das rheinhessische Wörrstadt. Und wir auf den Horizont. Dort, zwischen den Feldern, hinter den summenden Windrädern taucht er auf: Ein ganz normaler Kleinwagen. So sieht er aus. Aber warten Sie mal bis er näher kommt, dann hören Sie, dass er etwas ganz Besonderes ist: Sie hören nichts.

Der Mitshubishi i-MiEV (Mitsubishi innovative Electric Vehicle) fährt rein elektrisch. Er ist kein abgefahrenes Forschungsfahrzeug, das von Event zu Event tingelt, sondern das weltweit erste in Großserie gebaute Elektro-Fahrzeug. „Lieber heute als morgen“, sollte der etwa 80 Fahrzeuge umfassende Fuhrpark der Sauberstrommänner von juwi komplett auf serienreife Elektromobile umgestellt werden, „sicher jedoch noch in diesem Jahr“, hatte Dr. Ronald Große als Projektleiter und Manager Solare Mobilität uns im Frühjahr prophezeit.
Und siehe da: Gerade mal fünf Monate nachdem wir dem energiegeladenen Vorstand der juwi-Gruppe, Matthias Willenbacher, einen elektrisierenden Besuch in Wörrstadt abgestattet hatten (lesen Sie hier), gab er jetzt ebendort den Startschuss für die deutschlandweite Roadshow des i-MiEV.

matthias-willenbacher-und-fred-jung-78Ehre wem Ehre gebührt: juwi ist einer der führenden international tätigen Projektentwickler von Wind-, Solar- und Bioenergie-Anlagen zur sauberen Stromerzeugung und einen wie den i-MiEV gibt es weltweit kein zweites Mal. Seit Juli rollt er serienmäßig stromgetrieben über japanische Straßen. In Zukunft wird er nun eine wichtige Rolle im rheinland-pfälzischen Fuhrpark des Global-Players juwi spielen.

Ob der 3,40 Meter lange richtige Viersitzer womöglich dem Tesla-Roadster die Show stehlen wird, der bislang bei juwi in Wörrstadt unter dem Solarparkdach und im Rampenlicht steht? Auch den holte sich E-Mobil-Fan Willenbacher als Erster von allen nach Europa.

Elektrosportwagen Tesla Roadster am Pariser Platz Matthias Willenbacher und Martin van Vugt, Geschäftsführer von Mitsubishi Motors Deutschland erklärten am 29. Juli ihre gemeinsame Absicht, den Mitsubishi i-MiEV als Zero-CO2-Fahrzeug ins rechte Licht zu rücken. Der Flitzer aus Japan soll in Deutschland Ende 2010 den Automobilmarkt aufmischen und den deutschen Diesel- und Benzinpropagandisten zeigen wo der Bartel den Strom und die Menschheit zukunftsfähige Technik herholt.

Dass die Zusammenarbeit von juwi und Mitsubishi sich „positiv auf die Umwelt auswirken wird“, wie Martin van Vugt bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung in Wörrstadt sagte, ist so sicher wie das Ende der fossilen Treibstoffe. Und dass „die Verbindung von Elektrofahrzeugen mit erneuerbaren Energien ist ein wirkungsvoller Beitrag zum Klimaschutz ist“, propagieren in diesen Tagen nicht nur Politiker und Umweltverbände.

Matthias Willenbacher wiederholte noch einmal sein Credo, das er gemeinsam mit Compagnon Fred Jung vertritt: “Elektromobilität alleine reicht nicht und macht nur Sinn, wenn der Strom von Anlagen erzeugt wird, die aus erneuerbaren und damit sauberen Energieträgern gespeist werden.“ So wie aus dem hauseigenen Solarcarport, der vor dem Wörrstädter Firmensitz der juwi steht – „natürlich“ dem effizientesten Bürogebäude der Welt.

An acht Standorten in ganz Deutschland (die wir hier veröffentlichen, sobald Mitsubishi unsere diesbezügliche Anfrage beantwortet hat) wird Mitsubishi Motors in den kommenden Wochen Vorserienmodelle des i-MiEV der interessierten Öffentlichkeit, Journalisten und Unternehmen der Energiebranche vorstellen. Fahrtests stehen dabei ebenso auf dem Programm wie die technische Präsentation des Fahrzeug-Konzepts.

mitsubishi_miev_querschnittsmallDer Mitsubishi i-MiEV ist „ein wesentlicher Kernpunkt der Umweltstrategie von Mitsubishi Motors“. Bis zum Jahr 2020 will das japanische Unternehmen den Anteil von Elektrofahrzeugen an der Gesamtproduktion auf 20 Prozent erhöhen. Der knapp 3,40 Meter lange Viersitzer wird ausschließlich über einen 64 PS starken Elektromotor im Heck angetrieben. Die Batterie-Einheit, 88 Lithium-Ionen-Akkus des Batterieherstellers Yuasa, sitzt im Fahrzeugboden. Mit einer vollen Batterieladung hat der 1100 Kilogramm wiegende Viersitzer eine Reichweite von 144 Kilometern (EU Zyklus) und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h.

mitshubishi_miev_cockpitsmallInnerhalb von sieben Stunden kann die Batterie an jeder konventionellen Haushaltssteckdose geladen werden, eine Schnellladung an einer speziellen Schnellladestation dauert ca. eine halbe Stunde, so die Herstellerangaben. Noch keine Angaben machte Mitsubishi über den europäischen Preis. In Japan, wo dieses Jahr ca. 2000, nächstes Jahr 4000 i- MiEVs gebaut und exportiert werden sollen, kostet der elektrisierende Kompakte derzeit umgerechnet etwa 34000 Euro.

- darue – quelle/fotos: ecomobil/juwi/mitsubishi motors

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Frauen wissen mehr über Hybridtechnik – Männer wollen Spaß

continental_hybridumfrage_frau_smallTja, meine Herren, das zum Thema Fahrspaß: Entweder 19,9 Prozent von euch wissen nach einer Infratest-Umfrage* wirklich nichts davon, dass ein elektrisch angetriebenes Auto, ebenso wie ein Hybrid, ein testosterongesteuertes Drehmoment zu bieten hat, oder Frauen sind einfach die cleveren Autofahrer: Beim Hybrid fahren den Appetit holen, daheim Spaß haben

Wir haben es geahnt: Etwa 76 Prozent der Autofahrer wissen nicht genug über „alternative Mobilität“. Das zumindest hat das Meinungsforschungsinstitut forsa in einer anderen Erhebung herausgefunden. Jeder dritte Autofahrer wünscht mehr Aufklärung über Elektroautos, jeder fünfte interessiert sich für Biodiesel und 45 Prozent der Autofahrer wollen mehr über andere alternative Antriebe wissen.

„Gerade die Vor- und Nachteile der „alternativen Mobilität“ sind vier von fünf Autofahrern nicht klar“, teilte das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) mit, das die Umfrage** im Mai beauftragt hatte. Und wie sollte es auch anders sein: „Vor allem Frauen (86 Prozent) fühlen sich wenig informiert“, heißt es in dem Ergebnisbericht. Nun wissen wir nicht, ob sich die Formulierung „fühlen sich wenig informiert“, auf die subjektive Gefühlslage der befragten Frauen im Allgemeinen zurückführen lässt, oder auf deren objektiven Mangel an Information oder – dritte Möglichkeit – auf die möglicherweise suggestive Fragestellung. Haben die Mitarbeiter von forsa womöglich gefragt: „Fühlen Sie sich wenig informiert?“

Fragen über Fragen! Kaum veröffentlicht, verblüfft uns dieser Tage eine weitere Umfrage in Sachen alternative Antriebe. TNS/Infratest stellte im Auftrag des Autozubehör-Herstellers Continental ebenfalls Fragen an tausend repräsentative Autofahrer. Schwerpunkt der Studie waren wie im Vorjahr das Fahrverhalten, der Kenntnisstand sowie die Ansichten der Autofahrer zu Hybridantriebssystemen. Denn Continental baut Komponenten für elektrische Antriebssysteme und erwartet für das Jahr 2012 rund zwei Millionen Hybrid- und Elektrofahrzeuge weltweit.

Ein Ergebnis der Conti/Infratest-Umfrage lautet: Der Bekanntheitsgrad alternativer Antriebe und insbesondere Hybridtechnologien steigt deutschlandweit stetig. Auf die Frage, ob sie schon mal etwas darüber gelesen oder gehört hätten, antworteten nach 86,9 Prozent im Vorjahr nun 88,9 Prozent mit Ja. Und: Besonders bei den weiblichen Befragten sei – so steht es in der Mitteilung von Continental – „eine positive Tendenz erkennbar“. Damit nicht genug: Frauen haben nicht nur schon mal was von Hybridtechnik gehört, sondern sie wissen sogar WAS DAS IST! Und mehr als ein Drittel kann sich sogar vorstellen einen Hybriden zu fahren, JAWOHL!

In Zahlen: Während 2007 weniger als zwei Drittel (61,6 Prozent) der Autofahrerinnen Hybridtechnologien kannten, konnten bereits im Jahr drauf rund 75 Prozent und 2009 sogar gut 79 Prozent diese entsprechend einordnen. Der Anteil der Frauen, die wissen, dass es sich bei Hybridantrieben um eine alternative Antriebsart handelt, die Elektro- und Verbrennungsmotor kombiniert, hat sich seit dem vergangenen Jahr sogar um rund 36 Prozent gesteigert. Knapp jede fünfte Befragte (18,4 Prozent; 2007: 13,5 Prozent) konnte diese Technologie ungestützt erklären.

Übrigens: Neben den Anschaffungskosten beeinflussen Fahr- und Umweltfaktoren die Entscheidung über einen Hybridkauf – allerdings mit unterschiedlicher Priorität bei männlichen und weiblichen Befragten. Fast jede vierte (23,2 Prozent) deutsche Autofahrerin würde sich der Umwelt zu Liebe für ein Hybridauto entscheiden. Der Fahrspaß steht mit 11,2 Prozent hingegen nicht im Vordergrund. Die deutschen Männer glauben jedoch, dass der Fahrspaß (19,9 Prozent) wichtiger ist als der Umweltgedanke (12,0 Prozent). Die Wahrscheinlichkeit für den Kauf eines Hybridautos ist marginal gestiegen. 28,4 Prozent (2008: 27,4 Prozent) der Deutschen kann sich vorstellen, bestimmt oder mit großer Wahrscheinlichkeit einen Hybridwagen zu kaufen.

Und last and least haben wir auch noch eine Frage: Verstehen Sie das Foto (s.o.), das Continental zur Illustration seiner Pressemitteilung über Hybrid-Versteherinnen zur Verfügung stellt?

- darue -

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Wie Städte Elektromobilität vorausplanen

Elektromob

Studie zur Bedeutung der Elektromobilität für Städte und Kommunen
Sieben von zehn deutschen Städten schätzen die Bedeutung der Elektromobilität in den nächsten zehn bis 15 Jahren als sehr hoch oder hoch ein. Etwa jede vierte Stadt engagiert sich bereits. Dennoch sehen sich etliche Städte nicht als Treiber des Themas. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter den Verantwortlichen für das Thema der Elektromobilität in 105 deutschen Städten mit mehr als 20.000 Einwohnern.

Die heute erschienene Studie der con|energy unternehmensberatung „Elektromobilität – Städte und Kommunen als Partner der Energieversorger“ stellt Rahmenbedingungen, aktuelle und zukünftige Aktivitäten sowie Konsequenzen der Elektromobilität für Städte und Kommunen vor. Basis der Studie ist eine im Mai 2009 durchgeführte repräsentative Befragung unter den für das Thema „Elektromobilität“ verantwortlichen Ansprechpartnern in 105 deutschen Städten bzw. Kommunen mit mehr als 20.000 Einwohnern.

Schon heute ist etwa jede vierte Stadt im Bereich der Elektromobilität aktiv. Hierbei befindet sich die Mehrheit dieser Städte im Süden Deutschlands. Jede fünfte Stadt, die heute hingegen noch nicht in puncto Elektromobilität aktiv ist, plant ein konkretes Engagement in den nächsten Jahren – knapp die Hälfte dieser Städte möchte bereits bis 2011 in das Thema einsteigen. Der Großteil, fast 40 %, dieser Städte liegt dabei im Osten Deutschlands. Deutschlandweit ist die Entwicklungsrichtung des Themas „Elektromobilität“ damit klar umrissen: 70 % der Städte schätzen die generelle Bedeutung der Elektromobilität in zehn bis 15 Jahren bereits jetzt als sehr hoch oder hoch ein.

Weiterhin lässt sich feststellen: Je größer die Stadt, desto häufiger werden bereits Aktivitäten im Bereich der Elektromobilität unternommen. So sind 46 % der Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern heute schon aktiv, bei den mittleren Städten mit 20.000 bis 100.000 Einwohnern sind dies jedoch erst 20 %.

Bezüglich der inhaltlichen Ausgestaltung des Engagements der Städte im Bereich der Elektromobilität ist festzuhalten, dass sich über 40 % der engagierten Städte mit der Einführung von Elektrofahrzeugen im eigenen Fuhrpark befassen. Der Aufbau bzw. die Erweiterung der städtischen Ladeinfrastruktur spielt mit 38 % eine ähnlich wichtige Rolle. Als weitere wesentliche Themen werden die Integration in die Stadtentwicklung (29 %) sowie der Ausbau des ÖPNV (25 %) genannt. Hingegen beschäftigen sich erst 13 % der Städte mit den Genehmigungsverfahren bezüglich des Aufbaus von Ladeinfrastrukturen durch Dritte und lediglich 8 % der Städte treiben das Thema der „Elektrofahrräder“ derzeit voran. Immerhin jede fünfte Stadt hat jedoch bereits Fördermittel im Rahmen der Elektromobilität beantragt.

Von den Anbietern, die erst zukünftig im Bereich der Elektromobilität aktiv werden wollen, beabsichtigt eine Mehrheit von 75 % die Einführung von Elektroautos im eigenen Fuhrpark. „Damit setzt sich der schon heute sichtbare Trend fort“, so Dr. Roman Dudenhausen, Vorstandsmitglied der con|energy ag: „Der Aufbau und die Erweiterung bereits bestehender städtischer Ladeinfrastruktur wird zukünftig eine der zentralen Aufgaben für die Städte und Kommunen im Bereich der Elektromobilität sein“. Entsprechend wird dieses Tätigkeitsfeld auch von 44 % der Städte, die ein zukünftiges Engagement im Bereich der Elektromobilität planen, als kommender Aufgabenbereich genannt.

Die Gründe der Städte, die derzeit hingegen keine Aktivitäten im Bereich der Elektromobilität planen, sind breit gestreut. 20 % nennen zu hohen Aufwand bzw. zu hohe Kosten. Fast ebenso viele Städte (18 %) melden „keinen Bedarf“. In diese Richtung gehen auch die mit 45 % sehr zahlreichen sonstigen Antworten: So ist man unsicher darüber, ob man als Stadt bzw. Kommune überhaupt für dieses Thema zuständig ist oder nicht viel mehr Wirtschaft und Bürger das Thema der Elektromobilität voran treiben sollten. Einigen fehlen auch Anstöße aus dem politischen Raum oder klare gesetzliche Rahmenbedingungen. Wiederum andere warten vorerst die Ergebnisse von Pilotprojekten und eigenen Förderungsanträgen ab. Folglich sehen sich etliche Städte derzeit nicht als Treiber des Themas, sondern warten vielmehr auf gesetzliche bzw. politische Vorgaben oder auch auf schlüssige und praktikable Konzepte Dritter.

Die aktuelle Studie der con|energy unternehmensberatung ist beim Fachverlag ener|gate erschienen und kann kostenlos eingesehen werden unter: http://www.energate.de/elektromobilitaet2

(con|energy ag, Essen) (rl)

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Mitsubishi i MiEV auf der Hannover Messe

Mitsubishi i MiEV - das komplizierte Buchstabengemenge klingt ausgesprochen nach „iii, Mief“, hat aber nix mit Muffigem aus vergangener Zeit zu tun, im Gegenteil: Das „weltweit erste Großserien-Elektrofahrzeug“ kommt nächste Woche auf die größte Technologiemesse der Welt, die Hannover Messe vom 20. bis 24. April.

Der Bundesverband Erneuerbare Energien und die Agentur für Erneuerbare Energien präsentiert den Strom getriebenen Kleinwagen in Halle 13. Und das nicht von ungefähr: Schwerpunktthema der diesjährigen Hannover Messe sind umweltfreundliche und nachhaltige Mobilitätslösungen mit der E-Mobilität als einem Trendthema.

Der Mitsubishi i MiEV (Mitsubishi innovative Electric Vehicle) ist derzeit auf Promotion-Tour durch Europa und wird im Rahmen von Flottentests Entscheidungsträgern aus Regierungskreisen, Unternehmen und Energiewirtschaft vorgestellt. Außerhalb Europas finden zur Zeit Alltagstests in den USA, Kanada, Hongkong und Neuseeland statt.

Noch für diesen Sommer kündigt der Hersteller den Start der Serienproduktion und Markteinführung in Japan an, Anfang 2010 soll eine Rechtslenker-Version in Großbritannien an den Start rollen, gefolgt von einer modifizierten Linkslenker-Version in den übrigen europäischen Ländern. Nach Deutschland soll der i MiEV Ende 2010 kommen.

Der Mitsubishi i MIEV wiegt 1080 Kilogramm (davon 200 kg für die Batteriemodule) und ist mit einem Synchronmotor ausgestattet, der 64 PS leistet. Damit kann der knapp 3,40 Meter lange Viersitzer maximal 130 km/h schnell sein. Eine Ladung der im Fahrzeugboden eingebauten Lithium-Ionen Batterien garantiert eine Reichweite von 144 Kilometern. Eine Schnellladung der Batterien ist in knapp 25 bis 30 Minuten möglich, die On-board-Ladung dauert 5-7 Stunden.

– darue/Mitsubishi -

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Renault-Nissan: Mit Null-Emission gegen die Krise

Ruckzuck, so macht man Umweltpolitik: Prüfen, Chance erkennen und die Tür zur Zukunft öffnen. Monaco und Renault-Nissan besiegelten ihre Zusammenarbeit. Das bedeutet: Ab 2011 soll im Fürstentum Monaco flächendeckend eine vollkommen emissionsfreie Mobilität etabliert werden.

Der Plan sieht vor, dass in zwei Jahren in Monaco jedes zweite Neufahrzeug der öffentlichen Fahrzeugflotte emissionsfrei mit Strom angetrieben wird. Bei der Allianz mit Nissan-Renault geht es nicht nur darum die Elektrofahrzeugflotte auszubauen (siehe weiter unten), sondern auch das bereits bestehende Ladenetz mit derzeit 176 Stationen. An 300 Stellen wird man künftig in Monaco Strom tanken können, darunter an drei spezielle Stationen, die Schnellladevorgänge innerhalb weniger Minuten ermöglichen.  So schnell kann’s gehen: Monaco ist nach Portugal damit das zweite europäische Land, das mit der Allianz Renault-Nissan ein Abkommen über ein Null-Emissions-Programm vereinbart hat.

Die monegassische Regierung erwägt darüber hinaus Kaufanreize für Elektrofahrzeuge, meldet Nissan anlässlich der jetzt beschlossenen Kooperation. Weitere Maßnahmen, wie zum Beispiel spezielle Parkplätze mit bevorzugter Nutzung durch Besitzer von Elektrofahrzeugen sowie vergünstigte Parkgebühren werden ebenfalls geprüft. Um den Bekanntheitsgrad des Zero-Emissions-Programms zu steigern und der Öffentlichkeit die neue Technologie näher zu bringen, planen die Partner Informationsveranstaltungen und Fahrzeug-Demonstrationen während des Formel 1 Grand Prix in Monaco. Denn Fürst Albert II. von Monaco ist fest überzeugt: „Die aktuelle Weltkrise bietet innovativen Automobilherstellern wie Renault-Nissan eine einmalige Gelegenheit, und diese Chance muss für fortschrittliche Lösungen genutzt werden.“ Wir meinen: Europäische Regenten könnten sich von Entschlossenheit und Weitblick des Fürsten ein Scheibchen abschneiden. Und deshalb unser Gruß an den G-20-Gipfel nach London: Yes you can – Just do it!

Und weil der Fürst gleich Nägel mit Köpfen machen wollte, unterzeichnete er auch gleich eine weitere Absichtserklärung mit Mitsubishi Motors Europe und MC Automobile Europe. Das Fürstentum Monaco will mit einer Flotten von Elektrofahrzeugen den CO2-Ausstoß im Land senken und beabsichtigt, weltweit eine führende Rolle für den Einsatz dieser Automobile zu übernehmen. Mitsubishi Motors, sieht das Fürstentum als idealen Partner für weitere Tests und die Vermarktung des Mitsubishi i MIEV. Ende 2009 wird eine Fahrzeugflotte bei der Post und der Telefongesellschaft, aber auch von Hotels und dem Kasino in Monte Carlo eingesetzt werden. Ziel ist es dabei, die Alltagstauglichkeit der Elektrofahrzeuge zu demonstrieren. Derzeit wird der Mitsubishi I MIEV in Japan, Neuseeland, Amerika und Europa vorgestellt und getestet. Die Markteinführung in Japan ist für den Sommer dieses Jahres vorgesehen. Der Europa-Start des Elektrofahrzeugs (Linkslenker-Version) ist für das Jahr 2010 vorgesehen.

- darue -

 

 

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Schnellstes Elektroauto kurz vor Serienreife

Der US-amerikanische Rennwagenhersteller Shelby SuperCars (SSC) will bis Ende 2009 das schnellste Elektroauto der Welt produzieren. Der Aero EV (Electric Vehicle) soll mit 1000 PS in rund 2,5 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen und eine Spitzengeschwindigkeit von mehr als 330 km/h erreichen. Völlig neu sind auch die Ladezeiten für die Batterie, die angeblich nur zehn Minuten betragen, berichtet das Unternehmen. Angetrieben wird der Aero EV durch eine Eigenentwicklung des Unternehmens. Das Batterie-Konzept “All-Electric Scalable Powertrain” ist nach Herstellerangaben aufgrund seiner skalierbaren PS-Leistung, seinem geringen Gewicht, der kompakten Bauform und minimalen Ladedauer bisher weltweit einzigartig.
Bilder: http://www.shelbysupercars.com/press-photos.php

- rl / SSC -
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Elektroauto Mindset in Berlin

Anlässlich der Konferenz “Elektromobilität und Ihre Auswirkungen für die Energiewirtschaft” (14. und 15. Januar) fand gestern die erste Fahrt des Schweizer Konzeptfahrzeuges Mindset auf öffentlichen Straßen statt. Es ist das erste, rein für die Elektromobilität entwickelte Auto Europas. Die Probefahrt mit Chefingenieur Stephan Hartmann (Mindset AG) am Steuer, führte vom Brandenburger Tor aus, rund um den Berliner Tiergarten. Kongressteilnehmer und Journalisten begleiteten den Elektroflitzer in einem Open-Top Sightseeing Bus.

Den Paradigmenwechsel, den die Schweizer Entwickler mit mindset vorantreiben wollen, erläuterte Prof. Paolo Tumminelli (Spirt Avert AG) während der Konferenz. Er plädierte, auf humorvolle Art, an die deutschen Entscheidungsträger, doch mit Herz und Fantasie neue Wege zu beschreiten und weniger zu Zaudern.

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Nationale Strategiekonferenz Elektromobilität

redesignAm 25. und 26. November 2008 findet in Berlin die „Nationalen Strategiekonferenz Elektromobilität“  statt. Die Konferenz wurde von der Bundesregierung als Signal von Politik, Forschung und Wirtschaft initiiert, um die führende Rolle Deutschlands in den Bereichen Automobil und Energietechnik auch bei der Elektromobilität zu stärken. 400 Experten und Entscheidungsträger aus Industrie, Wirtschaft, Forschung und Politik werden als Teilnehmer erwartet. Mit mehr als zehn Jahren Erfahrung im Bereich elektrisch betriebener Fahrzeuge ist die FINE Mobile GmbH, Hersteller des TWIKE, als kompetenter Ratgeber vom Veranstalter eingeladen worden. Das Unternehmen wird deshalb als Teilnehmer und Aussteller an der Veranstaltung teilnehmen. Interessierte Gastpiloten haben bei der Konferenz die Möglichkeit, die aktuelle Version LION TWIKE in Aktion zu erleben. Diese neueste Generation des Elektromobils wird in der Modellvariante „Active“ für Probefahrten bereit stehen. In diesem Modell wird, anders als beim TWIKE „Easy“, einem reinrassigen Elektromobil, der leistungsfähige Elektromotor durch eine Human-Power-Komponente ergänzt. Die Piloten haben hier die Möglichkeit, mit Ihrer Muskelkraft über Pedale zum Antrieb beizutragen.

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