Steigen Sie ein! Jetzt testen: Tesla, iMiEV, Zero
Bayerischer Tag der Solaren Mobilität bietet
Größte Elektrofahrzeugschau Deutschlands
Es gibt kein zurück: „Mit dem Elektroauto wird das Automobil neu erfunden“. Sagt auch Hans Wimmer, Geschäftsführer der HaWi Energietechnik. Jetzt kommt es darauf an wo, wie und wann begierige Kunden in die Elektromobilität einsteigen können. Bei HaWi in Eggenfelden können Sie am 3. Oktober Elektromobile aller Art besteigen: Vom Fahrrad über den Zweisitzer bis zum Sportflitzer.
„Steigen Sie ein in die Zukunft!“, heißt das Motto, beim Bayerischen Tag der Solaren Mobilität, am 3. Oktober in Eggenfelden. Und alle, die schon immer mehr als ihre Nachbarn wissen wollten, können sich am kommenden Samstag im HaWi Technologiezentrum Eggenfelden, 90 Fahrminuten östlich von München, selbst ein Bild über Elektromobilität machen. Es steht bereit: „Die größte Palette an Elektrofahrzeugen, die Deutschland bisher gesehen hat“.
Aufsitzen, anfassen und ausprobieren kann man von 9 bis 16 Uhr elektrisch getriebene Fahrräder, Roller, Motorräder, Leichtmobile, Pkw, Sportwagen und Transporter. Ein besonderes Highlight ist die Präsentation des bisher einzigen Serienautos eines großen Herstellers – der Mitsubishi i MiEV. Die Ehre geben sich außerdem der berühmte Tesla Roadster, ein elektrischer Mini, das stylische Moped El Moto und die spektakulären Bikes von Quantia und Zero.
Nicht nur Aufsehen werden diese Fahrzeuge erregen, sondern auch Adrenalinschübe verursachen. Also Vorsicht: Wer bislang der Meinung ist, Elektroautos seien lahme Kisten für Öko-Freaks, der wird sich freudig erregt eines Besseren belehren lassen! Und wenn Sie am Nachmittag nach Hause fahren, sehen Sie die Begriffe „Effizienz“ und „Drehmoment“ mit anderen Augen.
Dass Elektromobilität den urbanen Individualverkehr grundlegend verändern wird und dabei vielfältige Auswirkungen auf Infrastruktur, Energieversorgung und neue Funktionalitäten haben wird, ist nicht nur dem Veranstalter der Bayerischen Solarmobiltage „sonnenklar“. Denn ein zentraler Aspekt der E-Mobilität wird die „Betankung“ sein. Selbstredend, dass HaWi als eine der führenden Planungs- und Vertriebsgesellschaften für Solarstromanlagen der Photovoltaik eine „zentrale Rolle als überlegene und umweltfreundliche Energiegewinnung“ zuspricht. Hans Wimmer sagt dazu: „Die Entwicklung der Fahrzeuge ist längst so weit fortgeschritten, dass es höchste Zeit ist, sich über die richtige Form der Energiegewinnung und der notwendigen Infrastruktur klar zu werden. Elektromobilität angetrieben durch Kernkraft wird nicht der richtige Weg sein.“
Begleitet wird die Ausstellung von einem Vortragsprogramm, das verschiedenste Aspekte elektrischer Mobilität beleuchtet. Gezeigt werden außerdem ein breit gefächertes Angebot von netzgebundenen und netzunabhängigen Ladestationen, Solarcarports und -überdachungen oder die neuesten Trends bei der Fassadenintegration von Solarsystemen.
Wer’s noch genauer wissen will, lässt sich aus erster Hand zum Thema Elektromobilität informieren. Namhafte Referenten, an der Spitze Dr. Franz Alt (Freitag, 2. Oktober – Anmeldung erforderlich), zeigen den Weg zur solaren Mobilität.
Last but not least: Peter Grett, Chefredakteur von ecomobil und Beiratsvorsitzender des Bundesverbands Elektromobilität, gibt in seinem Vortrag (12 und 14 Uhr) einen Marktüberblick zu Elektrofahrzeugen in Deutschland. Die Details zu Veranstaltung am 3. Oktober, von 10 bis 16 Uhr können sie hier als pdf laden.
- darue -
Auto_Elektro, Auto_Fahrberichte, Auto_xperimental, ecomobil_LEADDer neue Mindset-Prototyp: Unser Blick hinter die Kulissen der schweizer Autoschmiede
Ecomobil-Autor Andreas Manthey, Herausgeber Karl-Heinz Mayer und Chefredakteur Peter Grett durften als erste Medienvertreter den neuen Prototypen von Mindset sehen – und waren beeindruckt.
Viele, denen die schweizer Hybrid-Innovation bereits ein Begriff ist, erinnern sich an die Bilder des spektakulären 2+2-Sitzers mit seinen frei stehenden Rädern und den im Dach integrierten Solarzellen. Stolz zur Schau gestellt in großen Glaskästen am Ufer des Vierwaldstätter Sees. Soweit so schön.
Bei aller Begeisterung, die einem befällt angesichts der unkonventionellen, Emotionen weckenden Formen, die Top-Designer Murat Günak dem Gefährt verpasst hat, darf jedoch auch Skepsis erlaubt sein. Allzu viele, vollmundig angekündigte Vehikel aus kleineren Entwicklungsschmieden fanden nie den Weg auf die Strasse – zumindest nicht in erwähnenswerten Stückzahlen. Droht dem Mindset also ein ähnliches Schicksal, nämlich als gelungenes Kunstwerk in seiner Vitrine zu verstauben oder hat der Leichtbau-Flitzer tatsächlich das Zeug zum erfolgreichen Serienfahrzeug?

Die neueste Mindset-Welt begegnete uns nicht unter Glas, sondern ganz profan hinter einem Garagentor. Zum Vorschein kam die nächste Entwicklungsstufe in Form eines in frischem blau gehaltenen Prototypen. Bis auf die Farbe gab es jedoch keine größeren Unterschiede zum Vorgänger zu erkennen. Was bisher jedoch in einem Schnittmodell nur angedeutet war, die Formen- und Materialsprache im Innenraum, kann nun in durchkomponierter Ausführung bewundert werden. Wie stets, so ist auch das Mindset-Interieur Geschmackssache – einzigartig ist es auf alle Fälle. Die hellen, freundlichen Töne und die auf das Wesentliche reduzierte, dabei wertige Ausstattung betonen das großzügige Raumgefühl, für das nicht zuletzt die durchgängige Sitzbank verantwortlich ist.
Noch so klotzige Limousinen oder SUVs vermögen einem diese Freiheit, ein solches Nicht-Eingesperrtsein zu vermitteln, wie der stylische Kompakthybrid.
Die inneren Werte zählen jedoch ebenso und auch hier ist zu vermuten, dass man seine Hausaufgaben gemacht hat. Selbst als Kenner der besonderen Vorzüge eines Elektroantriebs in punkto Beschleunigung kommt einem nach einem Ausritt mit dem Fahrversuchsträger ein „Donnerwetter“ über die Lippen.
Wir sind jedenfalls optimistisch, dass der Mindset die Kurve kriegen und unter Liebhabern des Besonderen zahlreiche Anhänger, sprich Käufer, finden wird. Denn im Gegensatz zu den derzeit so gefeierten Elektro-Sportwagen hat er entscheidende Vorteile. Er ist ein richtiges Auto mit echtem Nutzwert.
Wir bleiben jedenfalls dran und berichten in unserer Ecomobil-Dezemberausgabe ausführlich über die Innovation aus der Seeküche.
- rl / pg -
ALLGEMEINES, Auto_Neuheiten, Auto_xperimentalSuzuki Alto und Zweirad mit Brennstoff
Auf der Internationalen Automobilausstellung Paris 2008 präsentierte Suzuki Motor eine ganze Reihe neuer Modelle und Konzeptstudien. Weltpremiere war der völlig neu entwickelte Alto, dem eine hohe Kraftstoffeffizienz nachgesagt wird und ein CO2-Ausstoß von 109 g/km. Wir werden 2009 ausprobieren ob Leichtigkeit und Kompaktheit zu einem großzügigen Innenraum und Komfort passen.
Suzuki arbeitet außerdem an der Brennstoffzellen-Technologie und präsentierte in Paris zwei neue Brennstoffzellen-Modelle: Der SX4 FCV ist ausgestattet mit einem Brennstoffzellenblock von General Motors, einem 70-MegaPascal-Wasserstoffdrucktank von Suzuki und einem leichten, kompakten Katalysator.
Auch auf zwei Rädern kann man mit Brennstoffzellen unterwegs sein: Das Concept Motorrad “Crosscage” besitzt einen luftgekühlten Brennstoffzellen-Antriebmit Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterie.

Honda präsentiert emissionsarme Roadster-Studie
Highlights von Honda auf der diesjährigen British International Motor Show sind die Roadster-Designstudie OSM (Open Study Model), die aufregende Fahreigenschaften mit effizienter und emissionsarmer Motorentechnologie verbindet, sowie das Brennstoffzellenfahrzeug FCX Clarity und die Hybrid-Sportwagenstudie CR-Z.
Honda wird auf der British International Motor Show eine emissionsarme, leichtgewichtige Roadster-Designstudie vorstellen. Dieser OSM genannte Zweisitzer vereint ein sportliches Design mit einer noch effizienteren Motorentechnologie, die die Abgasemissionen des Fahrzeuges so gering wie möglich hält.
Die Studie hat eine aerodynamische Form, die zusammen mit den 16 Zoll Alu-Felgen den Luftwiderstand minimiert. Das breite, abfallende Heck nimmt die Formensprache der hinteren Leuchtenleiste auf, die sich über die ganze hintere Partie des Fahrzeugs erstreckt. An der Front dominieren der große, tiefsitzende Frontgrill und die langgezogenen, schmalen Scheinwerfer, die sich vom Grill bis zu den Radhäusern entlangziehen.
Die Designstudie wurde bei Honda R&D in Offenbach entworfen und umgesetzt und ist das aktuellste Beispiel der Arbeit junger Talente aus Hondas Design-Studios in Europa. Bereits das Small Hybrid Sports Concept (Genf 2007, IAA 2007) und das Accord Tourer Concept (IAA 2007) stammen aus der
Offenbacher Design-Schmiede.
Suzuki präsentiert SX4 beim G8-Gipfel
Suzuki Motor Corporation präsentierte, im Rahmen der Umweltausstellung zum G8-Gipfel auf der japanischen Halbinsel Hokkaido vom 7. bis 9. Juli , den Prototyp SX4-FCV mit Hochleistungs-Brennstoffzelle.
Anstelle eines herkömmlichen Fahrzeugtanks setzt die Nummer vier im japanischen Automobilmarkt im SX4-FCV einen selbstentwickelten Wasserstofftank mit 70 Megapascal (700 bar) ein. Zudem erlaubt eine besonders leichte und kompakte Kondensator-Batterie die Verwertung überschüssiger Bremsenergie
beim Beschleunigen und reduziert dadurch die Ladezeit der Brennstoffzelle.
Als zwölftgrößter Automobilhersteller der Welt beschäftigt sich Suzuki schon seit Jahren intensiv mit alternativen Antriebstechnologien. Seit 2001 forscht der japanische Mobilitätsanbieter an Kleinwagen mit Brennstoffzelle. Drei Modelle wurden bislang auf ihre Straßentauglichkeit getestet: im Jahr
2003 der MR Wagon-FCV und der Wagon R-FCV, im Dezember 2004 abermals der MR Wagon-FCV. Bereits 2005 hat Suzuki ein Serienfahrzeug mit Hybrid-Motor auf den japanischen Markt gebracht, das international als Suzuki Twin für Aufsehen sorgte. Für das im Jahr 2010 auf den Markt kommende D-Segment-Fahrzeug wird derzeit an einem Hybrid-Antrieb sowie einem extrem sparsamen Dieselmotor gearbeitet.
Auch heute schon kann Suzuki mit einem niedrigen, umweltschonenden Flottenverbrauch aufwarten, denn als Spezialist für Kleinwagen und kompakte Geländefahrzeuge bietet Suzuki hauptsächlich kleine und sparsame Motoren an. Durch den Swift Diesel, das Mini-MPV Splash sowie ab Frühjahr 2009 den Alto
wird der Flottenausstoß weiter verringert. Darüber hinaus arbeiten die Entwicklungsingenieure an der Reduzierung der CO2-Emissionen durch Gewichtsersparnis, Aerodynamik und Leichtlaufmaßnahmen.
Technische Angaben SX4-FCV
Sitzplätze: 5
Abmessungen: 4.190 mm (Länge), 1.730 mm (Breite), 1.585 mm (Höhe)
Radstand: 2.500 mm
Brennstoffzellenleistung: 80 kW
Motorleistung: 68 kW
Treibstoff: Wasserstoff
Hochspannungsbatterie: Kondensator
Höchstgeschwindigkeit: 150 km/h
Reichweite: 250 km

